“Dobar dan” statt “Buon Giorno”

knappe 500 Meilen in 4 Tagen und Nächten. Der Egon hat es fast alleine gemeistert , mein Anteil der Hilfe war ein kleiner. Nicht ganz so schlimm war es dieses Mal, aber nicht so gut, als dass ich die Nächte durchstand. Stundenweise konnte ich eine Mini-Tageswachschicht übernehmen. Zumindestens die letzte Nacht war ich dann wieder fit und ganz einsatzfähig.

Von Wind und Wetter haben wir so ziemlich alles miterlebt, aber en general war es eine gute Überfahrt. Hauptsächlich war es trocken und nur zum Teil stürmisch. Jegliche Besegelungsvarianten haben wir eingesetzt. Auch unseren Oxley, der dann leider vor lauter Feuchtigkeit uns nicht mehr ziehen konnte. Dafür setzten wir dieses Segel am nächsten Tag wieder. Eigentlich dachten wir erst zum Trocknen, aber dann hat es uns gezogen, federleicht, es fühlte sich fast wie fliegen an…

Begonnen hat die Reise wieder durch die Strasse von Messina, dieses Mal ein relativ entspanntes Unterfangen, und vor allem mussten wir dieses Mal die Straße queren. Danach ging es einfach nur dahin…….

“Land in Sicht” hieß es am Montag, 29. März 21 – 0630h – in Lastovo. In Kroatien kann man nicht einfach so einreisen mit dem Boot. Man muss im ersten möglichen Hafen einklarieren. Und dies war in unserem Falle Lastovo. Leider konnten wir auf Grund unserer 4 tägigen Reise keinen 48 Stunden alten PCR-Test vorweisen und wurden somit nach Split geschickt – auf dem schnellsten Wege – um dies nachzuholen. Also noch einmal 100 Meilen. Aber wir wollten unsere Ruhe und zogen durch.

Christian vom Trend Travel Yachting https://trend-travel-yachting.com hat es uns in Split ermöglicht einen PCR Test zu machen. Matja, vom TTY Stützpunkt hier in Kastel – bei Split begleitete uns zum Test, zeigte uns wo wir einkaufen konnten und nahm sich unser an. Am späten Nachmittag durften wir uns dann mit einem negativen Ergebnis frei in Kroatien bewegen. Am nächsten Morgen brachte uns Matja nach Split um im Hafenamt alle finanziellen Abwicklungen zu erledigen.

Nachdem uns Split nicht vom Hocker gerissen hat, beschlossen wir Manöver “Anker auf” um loszufahren und in einer schönen Bucht zu ankern. Uvala Duga

Schreibe einen Kommentar