“Dobar dan” statt “Buon Giorno”

knappe 500 Meilen in 4 Tagen und Nächten. Der Egon hat es fast alleine gemeistert , mein Anteil der Hilfe war ein kleiner. Nicht ganz so schlimm war es dieses Mal, aber nicht so gut, als dass ich die Nächte durchstand. Stundenweise konnte ich eine Mini-Tageswachschicht übernehmen. Zumindestens die letzte Nacht war ich dann wieder fit und ganz einsatzfähig.

Von Wind und Wetter haben wir so ziemlich alles miterlebt, aber en general war es eine gute Überfahrt. Hauptsächlich war es trocken und nur zum Teil stürmisch. Jegliche Besegelungsvarianten haben wir eingesetzt. Auch unseren Oxley, der dann leider vor lauter Feuchtigkeit uns nicht mehr ziehen konnte. Dafür setzten wir dieses Segel am nächsten Tag wieder. Eigentlich dachten wir erst zum Trocknen, aber dann hat es uns gezogen, federleicht, es fühlte sich fast wie fliegen an…

Begonnen hat die Reise wieder durch die Strasse von Messina, dieses Mal ein relativ entspanntes Unterfangen, und vor allem mussten wir dieses Mal die Straße queren. Danach ging es einfach nur dahin…….

“Land in Sicht” hieß es am Montag, 29. März 21 – 0630h – in Lastovo. In Kroatien kann man nicht einfach so einreisen mit dem Boot. Man muss im ersten möglichen Hafen einklarieren. Und dies war in unserem Falle Lastovo. Leider konnten wir auf Grund unserer 4 tägigen Reise keinen 48 Stunden alten PCR-Test vorweisen und wurden somit nach Split geschickt – auf dem schnellsten Wege – um dies nachzuholen. Also noch einmal 100 Meilen. Aber wir wollten unsere Ruhe und zogen durch.

Christian vom Trend Travel Yachting https://trend-travel-yachting.com hat es uns in Split ermöglicht einen PCR Test zu machen. Matja, vom TTY Stützpunkt hier in Kastel – bei Split begleitete uns zum Test, zeigte uns wo wir einkaufen konnten und nahm sich unser an. Am späten Nachmittag durften wir uns dann mit einem negativen Ergebnis frei in Kroatien bewegen. Am nächsten Morgen brachte uns Matja nach Split um im Hafenamt alle finanziellen Abwicklungen zu erledigen.

Nachdem uns Split nicht vom Hocker gerissen hat, beschlossen wir Manöver “Anker auf” um loszufahren und in einer schönen Bucht zu ankern. Uvala Duga

Wohin des Weges?

Unser Plan war, als nächstes nach Capo d’Orlando zu segeln, im Hafen unsere bestellten Pakete (und nach 4 Monaten endlich auch das Weihnachtsgeschenk von Egon) abholen und dann in Richtung Kalabrien, Apulien zu segeln, um dort die Gegend zu erkunden. Doch die Voraussicht, dass die Italiener über Ostern wieder auf “Rot Zone” umstellen, was das heißt, dass wir uns wieder nicht bewegen dürfen, war bitter. Zufälligerweise lernten wir einen österreichischen Segelkollegen kennen, der ebenfalls die Sturmfront in Palermo abwetterte. Er erzählte uns, dass er nach auf dem Weg nach Kroatien ist, weil er dort einen Crewwechsel hat, er ist ein sogenanntes “Kojencharter”-Anbieter. Man kann mit ihm für Geld mitsegeln. Er hat uns erzählt, dass in Kroatien die Coronasituation relativ entspannt sei und segeln ist erlaubt. Eine neue Situation stellte sich dar. Wir haben uns eingelesen und erst einmal die kroatischen Gepflogenheiten studiert. Ziemlich überrascht und eigentlich ein wenig konsterniert waren wir über die “Gebüren” in diesem Land; eine Vignette, damit man segeln darf, eine Kurtaxe, eine Fischerkarte, … Alles in allem ein stolzer Preis. Wir trafen am nächsten Tag nochmals die “Auroras” und haben eigentlich schon fast beschlossen, nicht nach Kroatien zu fahren. Hartnäckig hat uns der Hubert dann auf uns eingeredet, wie schön doch das Land sei und wie sehr wir es sicherlich bereuen würden, nicht zu fahren.

Eine Nacht haben wir darüber geschlafen – und beschlossen doch loszusegeln. Am 24. März hieß es wieder einmal mehr “Leinen los”!

Salzburger Nockerl

also ganz ehrlich, dieses Gericht zählt zwar zum Genuss zu einem meiner großen Favoriten. Bei der Zubereitung versuchte ich mich immer zu drücken.

ABER, wir haben ja ein neues Tool um solche Lieblingsspeisen zu zaubern. Ich sage nur TM6. Und ich sag euch, das Rezept ist wirklich gut und vor allem es gelingt. (ich hab’s zwar ein wenig verändert, weil es mir geschmacklich nicht ganz so gepasst hat,..) Also empfehlenswert ist dieses Gerät allemal. Für unsere Bedürfnisse ist es außerdem perfekt. Wenn wir auf Langfahrt unterwegs sind, ist der “Bimbi” allemal besser als ein Topf am Gasherd. Kein Überschwappen, keine Brandgefahr und zum Warmhalten auch bestens geeignet, denn gleichzeitig Essen ist manchmal auch nicht. Natürlich sind Salzburger Nockerl auf einer Überfahrt eher unwahrscheinlich, dennoch, man könnte es ja einmal ausprobieren, bei Downwind mit Oxleybesegelung 😎

Manuela und Michael – zwei Vorarlberger von der Truant – haben uns besucht. Das war ein guter Anlass, um wieder einmal unsere Kochgeräte an Bord mit Vollgas auszunützen. Außerdem hingen wir am Landstrom. Für mich ein Grund mehr, wieder das zu tun was mir mega Spass macht. Kochen!!!!!!

Das Rezept ist von der Thermomix – App “Cookidoo” – ich hab es minimal verändert.

Zutaten

Reinigug für fettfreien Mixtopf

  • 500 g Wasser
  • 1 Spritzer Essig

Nockerlmasse und Fertigstellung

  • 1 Zitrone
  • 120 g Zucker, etwas mehr zum Ausstreuen
  • 1 – 2 TL Vanillezucker
  • Butter zum Einfetten
  • 100 g Milch
  • 8 Eiklar – mittlere Grösse
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 EL Speisestärke
  • 4 Eidotter – mittlere Grösse
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Reinigug für fettfreien Mixtopf

  1. Rühraufsatz in den sauberen Mixtopf einsetzen. Wasser und Essig in den Mixtopf geben und 30 Sek./Stufe 4 mixen. Rühraufsatz entfernen. Mixtopf leeren, mit heißem Wasser ausspülen und trocknen.

Nockerlmasse und Fertigstellung

  1. Einen Backofenrost auf die unterste Schiene des Backofens einschieben. Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Zitrone auspressen. Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel einwiegen. Kleine Auflaufform mit Butter einfetten, Milch in die Auflaufform füllen und in den Backofen stellen.
  2. Rühraufsatz einsetzen. Eiklar, Zitronensaft und Salz in den Mixtopf geben und 4 Min./40°C/Stufe 3.5 schlagen. Dabei nach 2 Minuten Rührzeit die Zuckermischung nach und nach durch die Deckelöffnung zugeben.
  3. Danach ohne Messbecher weitere 3 Min. 30 Sek./Stufe 3.5 schlagen, bis der Eischnee schön glänzt. Währenddessen die Auflaufform auf eine feuerfeste Unterlage stellen und Backofen aufgedreht lassen.
  4. Speisestärke über den steif geschlagenen Schnee sieben. Eidotter zugeben und 2 Sek./Stufe 3 vermischen. Es dürfen noch Dotterstreifen sichtbar sein. Rühraufsatz entfernen. Die Masse mit dem Spatel vorsichtig mischen.
  5. Mit einer Teigkarte drei große Nocken in die vorbereitete Auflaufform setzen und auf der untersten Schiene ca. 10-12 Minuten (200°C) backen, dabei das Backrohr NICHT öffnen, da die Nockerl leicht zusammenfallen. Die fertigen Nockerl sollen hellbraune Spitzen haben. Salzburger Nockerl aus dem Backofen nehmen, mit Staubzucker bestreuen und sofort servieren.

Tatarataaaaaaaaa – sie waren richtig gut.

SIZILIENRUNDE vierte Etappe

12.3.21 Um nicht auf einmal nach Palermo zu segeln, haben wir, wieder einmal auf Empfehlung vom Toni alias Oida Voda, in Castellamare del Golfo angesteuert. Das Wetter war schön und nicht allzu frisch, und eigentlich optimal zum Segeln. Und wieder einmalmehr hatte ich großen Spaß, weil ich trotz Welle keinerlei Probleme hatte. Im Gegenteil, es war herrlich.

Den Ankerplatz im Hafen von Castellamare del Golfo hatten wir für uns alleine. Zwar war es ein wenig befremdend so nah am Steg zu ankern, aber letztlich waren wir safe. Fein war auch, dass wir keinem Schwell ausgesetzt waren.

Nach einer ruhigen Nacht haben wir uns gemütlich das wirklich herzige, aber dennoch sehr turistische Dörfchen angesehen. Es ist sehr sehenswert, aber dennoch haben wir beschlossen nach dem Mittagessen wieder weiterzurauschen……. auf nach Mondello

13.03.21 Ausgestiegen sind wir nicht in Mondello, aber die Badeanstalt hier ist das Pendent zur Mili in Bregenz 😃 – richtig nice.

Hier haben wir geankert und übernachtet und haben den Ausblick sehr genossen. Es ist immer wieder eine Freude, mit so einer Kulisse aufzuwachen. Wir genießen es jedesmal.

14.03.21 Auf nach Palermo – ich freue mich drauf……

Wir haben natürlich wieder einen super Tip bekommen, in der Hafenmarina von Palermo – https://www.navily.com/de/port/sitimar-marina-palermo/1072 – bei Ben – anzulegen – mitten in der Stadt. Und wahrlich, es war kein Fehler.

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Beste Kritiken können wir den Jungs hier geben. Ich meine, die Lage von diesem Liegeplatz ist natürlich unumstritten eine perfekte. Mit unseren E-Scootern hatten wir nicht weit ins Zentrum und konnten uns gemütlich das wunderschöne Zentrum mit allen Sehenswürdigkeiten ansehen. Leider hatten eigentlich alle Museen und Kirchen und Paläste geschlossen, aber alleine der Anblick der Außenansicht lässt die innerliche Schönheit und die der der Vergangenheit erahnen. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zu guter Letzt nützten wir noch den letzten Tag der “Orange Phase” und tranken noch einen feinen Aperol und einen Bellini in einem Strassencafe, genossen das Sonntagstreiben in der Fußgängerzone und fuhren zufrieden wieder “heim”. Aufgrund der schlechten Wettervoraussagen und Starkwindprognosen, haben wir den Liegeplatz für einige Tage reserviert, letztendlich blieben wir 11 Tage und waren froh darüber, weil safe.

Nachdem Motto die Österreicher, bzw. die Vorarlberger finden sich überall, war das auch hier in Palermo. Die “Truants” die ihr schönes Boot in Trapani haben, mussten mit dem Auto noch Einiges transportieren und boten an, uns etwas mitzubringen. Das war ein Grund mit einem feinen Abendessen mit Übernachtung auf der “TRELAX” einen kleinen Dankeschönabend zu “veranstalten”. Danke Manuela und Michael 😘

SIZILIENRUNDE – dritte Etappe 10-12. März 21

Geplant war ein großer Schlag zur Insel Favignana (die grösste der Ägadischen Inseln) – ca. 90 – 100 Meilen. Wir entschieden uns nachts durchzufahren, da der Wind – laut unserer Prognoseninformationen – gut sein sollte. Und – er war es auch. Wir verließen den Hafen um ca. 1600 und kamen am Morgen gegen 0630 in Favignana in der Bucht “Cala Rossa” an.

Keine Seekrankheit hat mich begleitet, und ich konnte sogar 3 Stunden Nachtwache schieben, währen sich Egon in dieser Zeit vorausgerastet hat.😎💪

Die Bucht ist sehr hübsch, und ich denke im Sommer ein absoluter Badetipp. Das Wasser ist superklar und türkisblau. Wir waren die einzigen in dieser Bucht. Bis am Morgen um 10.00h. Dann umkreiste uns ein dunkelgrüner großer Hubschrauber. Nach dem dritten Kreis ist Egon schließlich auch erwacht und wir konnten ein Dinghy mit 4 signalfarbig gekleideten Mannen darin erkennen. Schließlich praktizierten die Jungs eine richtig großartige Rettungsübung. Sie mussten aus dem fliegenden Hubschrauber ins Meer springen und der Hubschrauber musste sie dann aus dem Meer bergen. Hammer.

Am folgenden Tag war tanken angesagt. Favignana hatte eine Tanke. Allerdings war es wieder einmal eine Challenge für uns bei knapp 20 Knoten Windsträrke von der Backbordseite an der Steuerbordseite längsseits anzulegen. Und Egon hat es wieder einmalmehr gecheckt. Bravo. Dafür mussten wir dann italienische 10 Minuten auf den Tankwart warten, der immerhin nach einer dreiviertel Stunde dann doch eintrudelte. Egon war bei der Guardia Costiera im Büro und bat sie, den Tankwart anzurufen, um für uns am Dienstag, dem Ruhetag, eine Ausnahme machen könnte. Na ja bei einem so stolzen Preis von € 1,709 für den Liter Diesel wird man wohl noch warten können. 🤣😏

Nach getaner “Tankarbeit” schlenderten wir dann noch ein wenig durch Favignana und stellten wieder einmal mehr fest, dass diese kleinen sizilianischen Inseln einen definitiv einzigartigen besonderen Charm ausstrahlen.

Der Wind war so, dass wir uns eine geschützte Bucht auf der anderen Seite der Insel auf Anraten von “Oida Foda” Toni aufsuchten.

Am nächsten Nachmittag machten wir uns auf den Weg in den Hafen von Trapani, wo wir unseren Anker wieder setzten. Mitten in der riesigen Hafenbucht sind wir das einzige Schiff. Der Boden ist sehr schlammig und der Anker hält nicht beim ersten Mal. Noch ein Versuch, Anker hält. Wir waren nicht 100% überzeugt und gingen mit Ankeralarm am Handy und am Plotter ins Bett. Immerhin hatte es 20 Knoten Wind.

Nach einem kleinen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Erice. Der Berg (Hügel) vor Trapani. Mit unserem Dinghy fuhren wir an einen Minihafensteg in diesem riesigen Hafenaral auf Anraten unserer Bekannten – Manuela und Michael, die dort ihre “Truant” überwintern. Sehr freundlich gewährte uns der Hafenmeister Einlass und erlaubte uns an seinem Steg bis am Nachmittag zu “parken”.

Wir schlenderten entlang der Hafenstrasse vorbei an dem Fischmarkt, an dem die Fischer ihre Fänge verkauften. Entlang der Hafenallee gelangen wir in die Fußgängerzone, wo uns die wunderschön erhaltene Fassaden einen hübschen Spaziergang durch die Stadt erwiesen.

Entlang der Hauptstraße stadtauswärts gelangen wir dann in Richtung Erice. Nach einem vergeblichen Versuch, während unseres Spazierganges ein Taxi zu ergattern, stiegen wir kurzum in einen Bus ist die Richtung. Leider mussten wir von einem sehr freundlichen Stadtbeamten, der uns nichts für unsere Fahrt verrechnen wollte, erfahren, dass die Seilbahn geschlossen hatte. Also – wieder aussteigen, und siehe da, vor uns parkte tatsächlich ein Taxi

Für eine halbe Autostunde und dreißig Euro brachte uns das Taxi (die Seilbahn wurde leider gerade serviciert, darum war sie außer Betrieb) in dieses Kleinod auf 750m Höhe. Es fühlte sich an, als ob wir eine Zeitreise ins Mittelalter unternahmen. Einfach sensationell diese Stadt, auf einem Berg. Ein paar Hundert Einwohner hat dieses Höhenjuwel. Unglaublich, sauber, gepflegt und einfach nur schön. Eine grandiose Aussicht ins Landesinnere, auf der anderen Seite zu den Ägadischen Inseln sowie auf den Strand “San Vito Le Capo” , einer der schönsten Strände Sizilien.

Ein Muss war für uns auch der Besuch in der Pistaccheria “Maria Grammatico” – allerdings haben wir erst im Nachhinein erfahren, dass diese die berühmteste Siziliens ist. Man könnte auch sagen es war ein Besuch zu den Vorfahren der Capulets und Montagues, den Familien von Romeo und Julia. Den Abschluss dieses wunderbaren Tages machten wir am Hafen und gönnten uns einen Imbiss sicilian style.

SIZILIENRUNDE – zweite Etappe

2. – 7. März 2021

Wir segelten mit einem Schlag dahin, etwa 50 Meilen. Es war frisch und der Wind pfiff ganz ordentlich. Die TRELAX trug uns sicher und direkt in die Bucht vor Ortigia, dem Altstadt-Teil von Siracusa. Wunderbar, die Buch war ruhig und wir waren 3 Boote, die da ankerten. Die Nacht war entspannt und am nächsten Tag beschlossen wir am vormittags mit dem Dinghy loszufahren und die Stadt zu besichtigen. Die E-Scooter packten wir ins Beiboot und auf ging’s. Und wirklich, es lohnte sich. Wir hatten einen wunderbaren Tag mit gutem Essen, und wunderschönen optischen Eindrücken.

Siracusa

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Zurück am Boot traf uns fast der Schlag, als wir bemekrten dass uns der Ätna eingeäschert hat. Mit schwarzem Film aus hauchfeinem Ätna-Asche-Sand war die TRELAX zugedeckt. Na bravo. Selbst mit dem Staubsauger wurde ich der Sache nicht Herr. Da blieb nur eins, wieder abhauen. und weiter gehts….

Ätna Asche

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Eine nicht ungefährliche Hafeneinfahrt bei einer Wassertiefe von max 2.5 Metern, ein Wind von knapp 20 Knoten machten uns ein Anlegemanöver nicht einfach. Dennoch hat es Egon wieder einmal mehr super gemeistert und uns sicher “geparkt”. 3 Nächte hielten wir uns in dieser Marina auf, nicht alleine deshalb um unser Floatinghome wieder auf Vordermann zu bringen und vom Ätna zu befreien – und das war ganz schön viel Arbeit.

Am darauffolgenden Tag schnappten wir uns wieder einmal mehr unserer e-scooter und besichtigten die Stadt. Tja, im den Hafencafes und -Restaurants war der Bär los , im Dorf leider nicht. Und ganz ehrlich, sehr teuer. Wir legten wieder den Retourgang ein und fuhren zurück. Egon ging noch zu dem Friseur im Hafen, chillten noch ein wenig und machten uns bereit, am nächsten Tag nach Licata zu segeln. Bekannte besuchen.

Peter und Kathrin haben uns im Hafen von Licata einen Liegeplatz reserviert. Wir freuten uns auf die “Florentines”, die uns auch sehr herzlich empfingen. Leider war an diesem Tag mein “Nulltag” und ich musste Katrins liebevoll zubereiteter Snacks widerstehen. Egons Magen war beleidigt und so musste Peter sich für uns alle erbarmen. Wir genossen einen unterhaltsamen und gemütlichen Abend an Bord der Florentine und fielen im Anschluss direkt und sehr müde in unser Bett. Wir wollen am Sonntag später Nachmittag weiterfahren.

DIE SIZILIENRUNDE… wir sind dann einmal weg…

ERSTER ETAPPE

Nachdem in ganz Sizilien gelber Zone ist, haben wir entschieden loszufahren. Wir waren noch nicht ganz sicher, ob Richtung Kalabrien oder Malta oder einfach nur “rundumadum” Sizilien. Aber wir beschlossen, am 26. Februar die Leinen von Porto Turistico di Capo d’Orlando loszulassen.

Abfahrt Capo d’Orlando 26 02 21

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Erster Stop war in einer Bucht nach Milazzo. Der Wind war leider zu wenig um zu segeln, also war die Lisa wieder an der Reihe. Gut geparkt verbrachten wir vor Anker in dieser Bucht unsere erste Nacht wieder in der Wildnis. Der Schwell war uns ein bisschen, auch noch am Morgen, zuwider, dass es rasch wieder hieß “Anker auf” und weiter geht’s.

Aqualadroni – vor der Einfahrt Strasse Messina 27 02 21

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Wir mussten durch die Strasse von Messina, und das ist tricky. Man tut gut daran, die Strömung dafür zu beachten, denn ansonsten kann es zum Einen mühsam werden, wenn man hier gegen (in unserem Fall waren es 5 Knoten) ankämpfen muss, und zum Anderen, wenn dann auch noch der Wind von vorne pfeift.

Wir hatten die Strömung mit uns und der Wind war gut – erst, dann allerdings entstand ein “Sog” und es wurde immer schneller und schließlich segelten wir mit 13 Knoten durch die Straße segeln. Es hieß aufpassen, konzentrieren und Obacht geben. Am Nachmittag landeten wir schließlich in der Ankerbucht vor Giardini Naxos. Das Gefühl durch diese Passage zu segeln ist wirklich speziell. Die plötzlichen “Verstrudelungen” sehen zum Einen aus, als wäre das Wasser plötzlich nur noch knöcheltief, und zum Anderen wussten wir ja nicht, was mit uns bzw. mit der TRELAX hier passiert. Zumal die Strömung schon Kraft hatte. Dagegen lenken, und die Segelstellung im Auge behalten und einfach sehr konzentriert fahren, das machte Egon – 👍👏 – perfekt, aber konzentriert war ich auch, schwer beschäftigt mit schauen, spüren, hören, aufpassen, puh – ganz schön anstrengend. Aber spannend, allemal, muss man erlebt haben,…..

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Ein relativ ruhiger und wunderschöner Ausblick rundherum ließ uns einen gemütlichen Abend verbringen. Wir ankerten vor Taormina bzw. Giardini Naxos, die erste griechische Kolonie Siziliens – 735 v. Chr. von Bewohnern der Stadt Chalkis gegründet.

Guten Morgen Ätna – wow, er pfaucht wie man hier gut sehen kann. Kurz waren wir versucht, ganz schnell den Anker einzuholen und abzuhauen, als wir fast unter dieser Aschenwolke standen. Der Wind war uns aber gut gesonnen und hat es verblasen.

Wir fuhren mit unserem Dinghy nach Giardini Naxos um eine Spaziergang bei schönstem Wetter durch die Stadt zu machen. Nachdem wir ja Taormina auf dem Berg bereits besichtigt haben, schauten wir uns diese per pedes an. Wir schlenderten durch die Gassen und genossen die Sonnenstrahlen die uns den Frühling bereits spüren ließen. Herrlich …

Giardini Naxos

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Next Stop – Siracusa. (zweite Etappe)

Geburtstags-(T)RELAX 23/02/21

Danke mein lieber Schatz für den wunderbaren Tag!

Ich durfte einen schönen sehr relaxten Geburtstag erleben, seht selbst, diese Bilder sprechen für sich

Geburtstag Alexandra

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BESUCH!!! – Yääih 19/02/21 + 20/02/21

ein lieber Bekannter und ehemaliger Arbeitskollege kam zu Besuch. Wir holten ihn am Freitag vom Flughafen Catania mit dem Auto ab. Zurück nach Capo d’Orlando beschlossen wir über “die Dörfer” zu fahren. Vorbei am Ätna genossen wir den Ausblick, denn der Vulcan ist wieder einmal mehr aktiv.

MÄK 20 02 21

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Fasziniert von diesem speienden Berg war natürlich auch unser Besuch, “Mäk”. Egon hielt mit dem Auto und wir konnten diese schönen Fotos einfangen.

Ein paar Tage zuvor, als er ausgebrochen war, bekam ich diese Aufnahmen von einer Segelkollegin zugesandt. Einfach WOW. Danke Francoise für das Video 😉

Mit einem feinen Osso Buco “Milanese” empfingen wir Mäk auf der Trelax.

Und wieder einmal mehr konnten wir mit schönem Wetter den Hafen verlassen und in die Bucht von Vulcano segeln. Herrlichstes Wetter begleitete uns und Egon holte die Handorgel. Überrascht war ich natürlich und nichtsahnend, daß Mäk mindestens ebenso gut wir Egon dieses Instrument beherrschte. Ich liebe es.

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Handorgel mit Egon und Mäk

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Abends in er Bucht kochte ich bei gastfreundlichem Sonnenuntergang ein Schweinsfilet “Wellington” mit Polenta und Gemüse.

Am Morgen konnten wir noch ein mega gemütliches Frühstück einnehmen, ehe wir wieder zurück in unseren Heimathafen steuerten. Der Wind hat uns nicht wirklich verfolgt. Dennoch hatten wir eine schöne Rückfahrt.

Ich denke, wir konnten ihm eine schönen Miniaufenthalt auf der TRELAX bieten. Jedenfalls meinte Mäk, er hätte so gut geschlafen wie schon lange nicht. 😉

Takeln – Boatjob,… 12. Februar 2021

eine neue Festmacherleine war noch auf der Rolle und der schöne Tag bot sich an, diese abzulängen und zu takeln. Ich mag diese Arbeit und schaffte alle mit einem gewachsten Takelgarn zu takeln und mit dem Seilschneider abzurunden.

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Takeln

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Proud MAXTRELAX – as you can see…..😎💪