ELBA Portoferraio – unser Schutzhafen

24. – 26. September 2020

Am Nachmittag kamen wir in Portoferraio an. Nachdem wir rückwärts angelegt haben und “geparkt” waren, nützten wir noch das schöne Wetter um zu Grillen und noch draußen zu sitzen. Packten unsere Pasarella aus um aufs Land gehen zu können und einen kleinen Abendspaziergang zu machen – bevor der Sturm kommt.

Wieder zurück kontrollierten wir noch einmal alle Leinen ob unsere TRELAX auch gut vertäut war um auch beruhigt schlafen zu können.

Zwei Übernachtungen haben wir hier eingeplant.

Es regnete nicht durchgehend, somit nützten wir die paar Sonnenstunden um ein bisschen spazieren zu gehen und uns das Städtchen anzusehen. Ein sehr herziger und freundlicher Ort, sehr ansprechende Geschäfte und freundliche Menschen. Natürlich touristisch aber nicht aufdringlich. Der Hafen ist sehr familiär und die Marineros sind hilfsbereit und freundlich.

Die erste Nacht und der Tag darauf waren wirklich stürmisch, und wir waren froh, im Hafen zu sein. Es fühlte sich gut an, und außerdem lernten wir wieder nette Menschen kennen. Rechts neben uns parkte ein Kanadisches Ehepaar, und links neben uns ein Belgisches Ehepaar, die interessanterweise die gleiche Reiseroute wie wir vor hatten und die ebenfalls durch Corona gestoppt wurden. Somit werden wir uns alle wieder nächstes Jahr im Mittelmeer treffen, vielleicht, irgendwo, irgendwann…

KORSIKA St. Florent – Port D’Agnello – Capraia (IT)

21. – 23. September

Die Fahrt war ein schöner Segeltörn mit Downwind und wir konnten unsere Bora nutzen. Fast bis St. Florent, wo wir vor Anker gingen und übernachteten.

Am nächsten Morgen besichtigten wir das super herzige Dorf um einen Kaffee zu trinken und eigentlich gleich weiterzufahren, um einen sicheren Hafenplatz zu ergattern.

Wir waren flott unterwegs und wollten heute auf die andere Seite des Spitzes “Porto D’Agnello” von Corsica um dann morgen weiter über Capraia nach Portoferraio zu kommen, bevor uns der Sturm einholt. Der Ankerplatz war sehr ruhig, als ob es die Ruhe vor dem Sturm wäre.

Auf Elba in Portoferraio haben wir einen Platz reserviert, nachdem uns nach längerer Überlegung der Hafen für sicher schien. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch in Capraia, einer ganz herzigen kleinen Insel zwischen Korsika und Elba, um ein Frühstück einzunehmen und ein paar schöne Fotos zu schießen.

KORSIKA Porto, Freunde treffen

Immer wieder passiert es, dass wir erfahren, in der Nähe von Freunden zu sein. Egons Schulfreund, der Klaus mit seiner Frau Christiane machten hier einen Wanderurlaub, und wir haben sie getroffen und einen richtig schönen Abend zusammen verbracht. Das Restaurant war gut und die Unterhaltungen ebenso.

Als wir unseren Anker für Ultra Marin fotografiert haben, entdeckte Egon einen Stechrochen 😲

am nächsten Tag wollten wir eigentlich noch einen Segeltörn mit den Beiden machen, leider hat uns das Wetter einen Streich gespielt. Und nachdem sich ein ziemlicher Sturm in 2 Tagen angekündigt hat, beschlossen wir aufzubrechen und dafür einen guten Schutzplatz zu suchen. Wir steuerten St. Florent im Norden an.

KORSIKA Propriano, Ajaccio

Unser erster Ankertop war Propriano, dann gings weiter nach Ajaccio, der Hauptstadt von Korsika. Die Fahrt dorthin war schön, wir konnten ein paar Schläge mit dem Segel fahren, bis dann vor Ajaccio der Wind ziemlich eingeschlafen ist, und wir mit dem Motor in die Bucht der Hauptstadt steuerten.

ein wunderbares klassisches Osso Buco war fast Pflicht, als wir die Scheiben beim Metzger entdeckt haben. In viiiel italienischem Rotwein geschmort wurde dieses Gericht hervorragend, eigentlich wirklich italienisch 😊

knapp – immer wieder faszinierend

leider hat uns die Bucht von Ajaccio nicht so imponiert und eingeladen die Stadt anzusehen. Der Ankerplatz war leider neben der Stadtbahnlinie und der Hauptstraße. Wir blieben und am nächsten Morgen verließen wir diesen Platz wieder, ohne dass wir unser Dinghy zu Wasser gelassen haben und in die Stadt gefahren sind.

Wir zogen weiter in Richtung Norden. In der Zwischenzeit haben wir erfahren dass ein Schulkollege mit seiner Frau sich auf Korsika befinden und einen Wander-Badeurlaub- verbringen. Auf dem Weg wollten wir sie treffen, …

von SARDINIEN nach KORSIKA

12. September

auf nach Korsika – Anker lichten in Porto Rotondo, und weil das Wetter ein Traum ist, fahren wir durch das nördliche Archipel von Sardinien. Lassen Porto Cervo “links” liegen und steuern St. Maddalena an, um dort eine kleine Ankerbucht zu finden. Wir wollen noch schwimmen und ein bisschen schnorcheln.

In dieser Bucht hab ich die größten Muscheln meines Lebens gesehen. Ich kann schwer sagen wie groß, denn im Wasser erscheint alles ein bisschen grösser, aber es waren sicher 45 cm stehende Muscheln, unfassbar – groß und groß und einfach nur groß. Wie in einem Märchen wenn die Rieseschnecken oder Riesenschildkröten oder eben Riesenmuscheln als Weissager auftauchen…….

KOSRIKA von Bonifacio nach Sant Florent

Als wir am 12. September in Korsika ankamen, war unser erstes Ziel die Inseln “Iles Lavezzi”, als wir dann da ankamen empfing uns ein Felsenhaufen, hm, daraufhin nahmen wir dann die Insel daneben, “Ile Cavallo” – und – as you can see – zeigte sich hier dieses Land von der entzückendsten Seite. Die Bucht, in der wir hier gelandet sind war einfach nur schön. Die schönste, seit dem wir unterwegs sind. Nicht nur die Bucht, auch das “Haus” darin war beeindruckend, es glich dem der Flintstones – seht es euch an, wir waren dermaßen begeistert…. und wie es sich bei einem Empfang gebührt, war unser Abendessen begleitet von einem wunderbaren Phélan Ségur – vielen Dank an Tanja und Lorenzo 😘

BONIFACIO 13. September 2020

Die imposanteste Küste bis jetzt war die von Bonifacio. Wir tuckerten ganz gemächlich dieser entlang und waren einmal mehr fasziniert, von all diesen Felsformationen dieses Archipels. Aber Achtung, es sei große Vorsicht erbeten, diese Felsen sind tückisch, und wenn man zum einen die Karte nicht genau studiert und zum Anderen niemand am Ausguck sitzt, kann das gelegentlich ganz schön gefährlich sein, … wir hatten großes Glück, als wir diesen Stein, der nicht in der Karte eingezeichnet war, knapp passiert haben. Alles gut gegangen, allerdings waren wir für kurze Zeit ganz schön unter Schock gestanden.

Wir beschlossen in den wunderbaren Hafen zu fahren, und dort zu ankern. Ankern? , na ja, wir entdeckten eine Bucht vor dem Hafen, allerdings hiess es “römisch-katholisch” anlegen.was da bedeutet : vorne ankern und “hinten” werden Landleinen gelegt, in unserem Fall hieß das für mich, nimm die Leine, schwimm an Land und befestige diese an Land. Dies ist in verschiedenen Varianten möglich, in unserem Fall waren dort Metallringe in die Felsen gemeißelt, in der wir die Leinen befestigen konnten.

Nebenbei erwähnt, wäre es im Nachhinein besser gewesen die bereitliegende Muring-Leine zu nehmen, als den Anker zu werfen, das wurde uns allerdings erst am nächsten Tag klar, als wir den Anker lichten wollten, und festgestellt haben, dass wir eine solche Leine eingeankert haben. Gott sei Dank konnten wir dieses Problem schnell lösen, in dem wir die Leinen einfach ausgehängt haben.

S A R D I N I E N auf dem Weg in den Norden der Insel

9. September 2020

Stop and go, ganz gemütlich, wo es uns gefällt – dort wird gehalten. Eine Bucht ist schöner als die andere. Wir genießen es einfach nur, segeln wenn Wind da ist und “parken” dort wo es uns gefällt.

Wir wollten uns den Hafen und Olbia ansehen, aber leider waren wir ein bisschen enttäuscht von dem “Empfangsblick”. Kein Anlegemanöver und einfach nur geschaut – Fähren, Hafenkino, Quallen, Muschelfarm,……

11. September

Auf nach Porto Rotondo – ein ganz herziger Hafen an der Costa Smeralda. Wir wollten einfach einmal hineinschauen. Sehr hübsch angelegt. Allerdings, ganz im Gegensatz zum Süden von Sardinien, müssen wir feststellen, dass dieser Teil der Insel der mit den teuren Jachten ist und auch der mit der dementsprechenden Dienstleistung. Wir befanden den Süden für uns ansprechender. Nichts desto trotz wollten wir zu Abend essen und fanden auch ein wunderbares klassisches italienisches Restaurant außerhalb des Hafens mit relativ “normalen” Preisen. Einen weiteren Tag wollten wir nicht hier verbringen und beschlossen weiter zu ziehen.

S A R D I N I E N auf dem Weg nach ARBATAX und dort

Am 5. September ging es weiter von Villasimius nach Arbatax. Auf dem Weg dorthin passierten wir wirklich schöne Strände und Küsten , unter anderem passierten wir Costa Rei, einer der schönsten Strände der Ostküse Sardiniens entlang. … unsere scheinbar ständige Begleiterin – die Dynasty 😉

Wir konnten wirklich gut die Segel setzen. Segelten erst mit 90° und TW von 12knt, dann drehte der Wind auf down – 180° und wir konnten wieder unsere geliebte Bora setzen und es ging dahin bis Arbatax. Bei gerade noch Tageslicht konnten wir in dieser wunderschönen Bucht ankern.

Am nächsten Tag war wieder bunkern angesagt. Der Weg führte mit dem Dinghy in den Hafen von Arbatax und dann gings mit der E-Trotinette nach Tortoli. Allerdings war der Weg dahin ein wenig mühsam, eine stark befahrene Strasse erfordert einiges an Vorsicht.

Tortoli ist jetzt nicht so ganz attraktiv, aber dafür haben wir ganz gute Lebensmittelgeschäfte entdeckt. Es ist immer wieder ein organisatorischer Event für uns beide, denn mit 2 Riesenrucksäcken und einer Tasche muss man sich gut überlegen, was kommt als erstes und was oben drauf. Also war erst der Gemüseladen, dann der Fisch und Fleisch. Die Scooter stellten wir dann mit den Rucksäcken im Eingangsbereich des Supermarktes und so konnten wir dann den “Rest” bunkern.

Die größte Herausforderung ist dann immer, alles unbeschadet nach Hause zu transportieren. Und wieder einmal mehr – geschafft. Weil auch immer wieder so viel Müll anfällt, haben wir begonnen, die Lebensmittel vom Verpackungsmaterial zu befreien, leider ist außer in Cagliari die Müllentsorgung für “Wandertouristen” ein echtes Problem. Vor und beim Supermarkt gibt’s keine Möglichkeit und somit mussten die Papierkörbe für Spaziergänger herhalten – leider – wir sind trennen gewohnt. ☹

Die “roten Steine von Arbatax” wollten wir sehen, und hier sind sie. Das Interessante ist, dass auf der ganzen Insel dieses Phänomen nicht mehr aufgetaucht ist, nur hier.

Am nächsten Tag (8. September) wechselten wir die Bucht – ein bisschen weiter nördlich und besuchten dieses kleine Dorf Santa Maria Navarrese.

Ein Eis und einen Gutenachtdrink im Hafen haben uns gelockt, um anschließend gut einzuschlafen.

S A R D I N I E N – VILLASIMIUS

3. September 2020

Unsere Postings fanden in den diversen Social Medien statt, und auch im WhatsApp. Und, weil halt die Welt auch sehr klein ist, hat eine liebe Bekannte meine Story zufällig angesehen und festgestellt, dass wir uns quasi ums Eck aufhalten. Wir waren noch in Cagliari und sie wohnen in Villasimius kam eine Message – und eigentlich unser nächstes Ziel.

der Anker war noch nicht im Sand, hat uns die Wilma mit ihrem Mann Rudi schon gesehen und uns vom Strand aus angerufen.

Leider ist uns die Dirk gerissen, wir mussten erst “flicken” bzw. ein neues Seil einziehen und hatten noch ein wenig zu tun. Als wir unser TT liften wollten, war es Gott sei Dank noch nicht ganz hinaufgehievt, rrrratsch und der Mantel der Dirk war in Sekundenschnelle verrissen, zum Glück hielt der Kern noch solange bis wir das Dinghy wieder in die Arretierung zurücklassen konnten.

Eine Stunde später holte Egon unsere „Lustenauer“ mit dem SUP vom Strand, auf ein Distanz-Corona-Kaffee auf der TRELAX und ein Ratscherl. Oh war das lustig, denn im Ländle haben wir das nicht geschafft.

Abends haben wir uns dann im Hotel Restaurant Stella Maris verabredet zum Abendessen – und neben einer sehr netten Unterhaltung haben wir ein köstliches Dinner genossen. Mit unseren e-Scootern im Dinghy legten wir im Hafen an und düsten zum Hotel. Unsere TRELAX im Blick vom Abendessen aus – perfekt.

4. September 2020

Einen Golftag wollten wir am nächsten Tag einlegen. Hinter dem Hotel in dem wir gestern zum Abendessen waren, befand sich der Golfplatz. Der Greenkeeper warnte uns schon als wir das Cart übernahmen davor, aufzupassen, denn die Strassen wären sehr steil.

Und tatsächlich, nicht nur dass der Platz mega anstrengend zu spielen war, denn die Fairways sind richtig schmal und lange, waren auch die Wege mit dem Cart ziemlich tricky zu fahren. Gott sei Dank war es trocken, sonst wäre es sicher eine rutschige Abfahrt gewesen.

Doch die Ausblicke entschädigten dann doch einiges,…

Die Bucht hat uns gut gefallen und wir beschlossen noch einen Tag länger zu bleiben und hängten noch einen Badetag mit Schnorcheln daran.

S A R D I N I E N – CAGLIARI

30. August – 1. September 2020

Next heading – Cagliari

Der Weckruf war diesesmal ziemlich unsanft und vor allem nicht geplant. Gestern hat Markus ziemlich knapp neben uns “geparkt” – den Schwoj-Radius berücksichtigt und gut geankert. Allerdings war der Schwell und die Strömung dermassen über Nacht komisch gelaufen und die Nambawan war in der Früh 3 m hinter der TRELAX. Einer der ankernden Schiffe hat dies beobachtet und das Horn lange und und sooft gedrückt, bis die ganze Bucht wach war. Der Markus hat den Motor gestartet und hat alles wieder ins Lot gerückt. Danke Nachbarkollege – wir wollten uns auf der Fahrt nach Cagliari mit einem Fläschchen Wein bedanken, aber es hatte leider nicht funktioniert. Wie heißt es so schön – man sieht sich immer 2 mal, dann werden wir das nachholen.

Wir verabschiedeten uns und legten beide los. Markus in Richtung Mallorca – und wir in die andere Richtung – heading Cagliari um 10.00h.

Es war die berühmte Ruhe vor dem Sturm. Flaute, leichter Nieselregen und diesig. So war die Fahrt dahin.

Etwa 5 Meilen vor Cagliari frischte der Wind auf (wie könnte es anders sein, jetzt wo wir angekommen sind, und zum Ankern sicher froh sind über 25 knoten Wind.😤😠) Aber wir haben es wieder einmal mehr geschafft, noch im Trockenen unseren Ultra Marin Anker zu setzen. 60 m Kette und die Frisur hält. Eingefahren und die TRELAX wurde diese Nacht auf die Probe gestellt. Egon hielt Ankerwache, der Sturm wurde immer heftiger und die Spitzen erreichten um die 30 – 35 Knoten. Bis ca 430h am Morgen, dann wechselten wir uns ab. Ich konnte eh nicht mehr schlafen und schaute alle halben Stunden ob alles in Ordnung ist. Verrückte 39 Knoten feste blies der Wind. Das Schwoj-Bild auf dem Bildschirm sah ziemlich danach aus. Aber – der Anker hielt fest.

31. August 2020

Am Morgen um ca 0800h war plötzlich eine Stimmung, die der eines Weltunterganges glich. Und dann fiel Hagel. Egon O-Ton: also nur die Eiswürfel sind ein bisschen wenig, den Gin Tonic hätte er auch gleich mitschicken können. Bedruckend war das Geräusch, das die Hagelkörner verursacht hatten, auf dem GFK Boot tönt dies sehr sehr laut. Visavis von uns parkierte die Dynasty.

Eine Mega-Privatyacht. Sehr hübsches, grosses Schiff. Erst dachte ich es sei eine Cruise, bis wir den Namen eruierten und draufkamen, dass die einem Russischen Geschäftsmann gehört. Sie machte auch im Sturm-Regen-Hagel einen schönen imposanten Eindruck.

Aber anders als bei uns in Vorarlberg war der ganze Donnerwetterregen-Gewitterzauber am Nachmittag um ca. halbdrei vorbei. Anschließend mussten wir natürlich wieder alles klar machen und so gut es ging putzen und vor allem aber trocknen. Schalteten den Wassermacher ein und produzierten wieder 300 Liter Süßwasser. Ich nutzte wieder den Strom des Generators um zu Bügeln und das Backrohr einzuschalten.

1.September 2020

Die Sonne war wieder hier und der Sommer schien zurück. Wir setzten unser TT mit unseren E-Scootern ins Wasser um in den Hafen zu fahren und dort unter anderem einen Espresso oder ein Glas Wein oder so zu trinken. Wir nahmen die kleine Variante des Hafens – Porto Poetto – anstatt den ziemlich Großen in Cagliari direkt.

Die schönste Überraschung in den Häfen hier auf dieser Insel ist, (mal sehen ob es im Rest von Italien auch so ist) dass man hier überall einen Platz hat, um gratis anzulegen. Sehr angenehm und die andere Überraschung ist, dass dazu auch noch alle freundlich sind. Anders als in Mallorca, wo in JEDEM Hafen für eine Stunde ca. 20 € Parkgebühr für ein Dinghy verlangt wird, ist man hier gerne gesehen.

Und, in Cagliari funktioniert die Mülltrennung und -entsorgung sehr gut und wir durften unsere sortierten Müllsackerln deponieren. Allerdings und leider nur in Cagliari, je Norden desto kein Müllkontainersystem.

Also wir spazierenden Fusses plötzlich über bzw. vor eine Tauchbasis stolperten, konnten wir sogar unsere Koch-Gasflaschen auffüllen lassen. Nahezu perfekt war dies alles. An dieser Tauchbasis beschlossen wir dann auch für morgen einen Tauchgang zu buchen, bzw. einen Doppel-Tauchgang. Jep – meine Freude war riesig, denn ich musste ja meinen nächsten 18m Gang machen um bald die nächste Tauch-Stufe erreichen zu können.

Abends bekamen wir den Tipp, hier im Hafen in dem Restaurant “Due Pirati” in Porto Poeto zu essen, und – es war wundervoll.

  1. September 2020

830h fertig zum Abtauchen. Wir ließen uns, weil es am Weg lag, von den Jungs mit dem Tauchboot abholen. Ein bißchen nervös war ich schon, legte sich aber sobald ich wieder im Wasser war. Ooooh, hab ich das genossen. Es war herrlich und schön. Wir tauchten auf ca. 18 m ab und waren 2 x knappe 30 min da (an 2 verschiedenen Orten) Ich war einfach nur happy und wie immer fasziniert. Für Egon war es ein Foto-Tauchgang …as you can see😊

nach diesem wunderbaren Taucherlebnis, machten wir uns, nach einer Dusche und Regenerationspause, klar für einen Landgang, packten unsere E-Scooter in das Dinghy und machten uns auf den Weg. Verabschiedeten uns noch von unseren Tauchbuddies und fragten nach dem Weg und einen Tipp, für eine neue Sim-Karte, denn die spanische funktioniert logischerweise nicht mehr.

Auf zum Vodafone-Store in Cagliari Stadt. Ca 6 km fuhren wir in die wirklich herzige Altstadt und Zentrum. Nachdem dieses Geschäft erst in ca. 1 1/2 Stunden geöffnet hatte, warteten wir gemütlich in einer Osteria und genossen das italienische Stadtleben. Es war mega gemütlich und die “Mama” von diesem Lokal hat die Gäste sehr aufmerksam und herzlich bedient. Auch uns.

Nachdem wir dann bei Vodafone unser unlimited Paket an Internet und Telefon nach einer guten Stunde Beratungsgespräch, Erklärung und Bezahlung erhalten haben, wir auch hungrig waren – beschlossen wir, wieder in diese Osteria zu sitzen um dort zu essen. Hammer, wieder einmal mehr fühlten wir uns sauwohl. Nach einem wunderbaren italienischen Eis fuhren wir mit unseren Superscooters “heim” – aufs Meer.