ARTISCHOKEN HERZEN AUF HIRSOTTO

Das Hirsotto funktioniert gleich wie ein Risotto, nur mit Hirse 😉

Die Artischoken müsst ihr wie hier im Bild oben ein bisschen “zustutzen” und den Stiel vorsichtig abschneiden, nicht zu viel, denn sonst verletzt ihr die Herzen. Werden sie nicht gleich gekocht, werden sie graubraun, also sofort nach dem Zuschneiden in Zitronenwasser legen oder gleich im Zitronensalzwasser kochen. Je nach Größe ca. 20 – 40 Minuten. Abseihen und ein bisschen auskühlen lassen. Nun die äußeren Blätter vorsichtig lösen und beiseite legen, die inneren Haare vorsichtig am besten mit einem kleinen Löffel oder einem Parisienne Ausstecher herauslösen.

Für die äusseren Blätter eine feine Balsamico-Vinaigrette zubereiten und die darin mit dem inneren Ende eindunken, ein bisschen salzen und mit den Zähnen das Fruchtfleisch “auszuzeln”. Die zarten inneren Blätter kann man auch ganz essen.

Die ausgelösten Herzen in feinem Olivenöl kurz glasieren und auf den Hirsotto legen.

Für die Veganer unter euch beim Hirsotto anstatt Butter und Parmesan einfach durch Olivenöl und Mandelmus ersetzen. Für die Suppe versteht sich dann natürlich eine Gemüsebrühe anstatt einer Hühnersuppe.

Lasst es euch schmecken 😉

SÜSSKARTOFFELRÖSTI MIT ROTE BETE HUMMUS

WHAT ABOUT VEGAN? ICH HABS WIEDER GETAN 😂😍😍😍

WOW – ich war begeistert. Immer wieder faszinierend wie man ohne Ei, Butter und Käse wunderbare Konsistenzen und Geschmäcker zaubern kann. Dieses Mal habe ich kein Rezept für euch, ich verlinke euch zu einem Blog, den ich entdeckt habe und aus deren Rezeptesammlung ich diese Puffer nachgekocht habe. Viel Spass beim Lesen, der Blog ist mein “Favfoodie” 🙂

https://www.eat-this.org/rezepte

Lasagne – Veggie oder Vegan

Rezept:

eigentlich ist es einfach, ich habe verarbeitet was wir am Boot hatten

Sugo

1 1/2 Tassen ganz “normale” Linsen

3 mittelgroße Karotten

1/2 rote und 1/2 grüne Paprika

2 Jungzwiebeln – die großen

2 Knoblauchzehen

1 L Tomatensauce

Zucker, Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian

selbstgemachtes Petersilienpesto

Zwiebeln mit Knoblauch anschwitzen. Karotten, Paprika dazugeben und mitrösten. Linsen abseihen und beimengen. Alles ein bisschen anrösten, aber nicht dunkel. Mit einem Schuß Rotwein ablöschen, reduzieren lassen und mit Tomatensauce aufgießen. Würzen und auf kleiner Flamme ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Bechamel

4 EL Kokosmagerine

3 – 4 EL Mehl

5/4 L Hafermilch

Salz Pfeffer Muskatnuss

die Kokosmargarine auf kleiner Flamme zergehen lassen Mehl dazugeben und ein wenig anschwitzen. Auf keinen Fall dunkel werden lassen. Mit soviel Hafermilch aufgießen, daß es nicht zu dünn und nicht zu dick wird, mit dem Schneebesen gut vermischen dass keine Klumpen entstehen.

Nudelteig:

der ist nicht vegan. Ich mach den Teig mit Eiern.

2 Eier

200 g Weizendunst

1-2 EL Olivenöl

Prise Salz

nach Bedarf Wasser

alles vermischen und ein paar mal gut schlagen damit er seidig weich wird. Für mind eine Stunde in einer Nylonfolie gut einpacken und im Kühlschrank rasten lassen. Am Besten ist es, den Teig zu vakuumieren.

Verarbeiten

Den Teig auf Stufe 7 in der Nudelmaschine auswalken. Eine Lasagneform abwechselnd mit den Nudelnblättern – Sugo – Bechamel – Emmentaler (oder Gouda oder welchen man gerne möchte und ich würde wie am Bild eine dünne Schicht darauflegen) (Mandelmus wenn man es vegan machen möchte). Den Abschluß mit Bechamel machen und den Käse ganz zum Schluß darauf sonst verbrennt er. Ich habe die Lasagne im Kombidämpfer bei 180°C und 95% Feuchte gebacken für 40 Minuten. Ansonsten würde ich bei 165°C bei Umluft backen, evtl ein paar Wasserdämpfe oder eine Metallschüssel mit Wasser mit hieinstellen.

Ich liebe die Lasagne veggie – natürlich auch vegan, da braucht es aber auch 2 😉 – Obwohl skeptisch hat mein Schatz immerhin 3 Stücke gegessen. Probiert es aus – es ist rrrrichtig lecker.

Granola

Rezept:

300 g Haferflocken

100 g gehobelte Mandeln oder 100 g Cashewkerne oder…. oder gemischte Nussauswahl – je nach Lust und Laune und Geschmack

1 Prise Zimt

1 Prise gemahlenen Kardamom

1 TL selbst gemachter Vanillezucker

100 g Kokosöl

125 g Honig

– Ofen auf 180°C (Umluft 160°C vorheizen – Blech mit Backpapier belegen.

– Haferflocken, Nüsse, Gewürze und Vanillezucker mischen

– Kokosöl mit Honig bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen, immer wieder umrühren. Jetzt die Flüssigkeit zu der Haferflocken-Mischung geben und gut vermischen bis alles feucht ist. Jetzt das Granola auf dem Blech verteilen.

– Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Min. backen. Dann mit einem Pfannenwender die Mischung wenden. Weiter ca. 6-8 Min. backen. In den letzten 3-4 Min. immer wieder checken, damit das Granola nicht zu dunkel wird..

– Vollständig abkühlen lassen. ACHTUNG EIN HEISSES BLECH SIEHT GLEICH AUS WIE EIN KALTES BLECH !!!

– Die Mischung dann in einen Behälter füllen – es hält ca. 2 Wochen (bei uns nicht 😉 )

Petersilienpesto

Pesto ist für mich immer eine Zirka-Angabe, ich mache das immer nach Gefühl und nach Geschmack. Bei diesem Pesto habe ich keinen Knoblauch verwendet. Ich schneide Knoblauch immer gerne in Scheiben und röste ihn frisch an und verteile ihn dann auf dem Gericht. Ich habe 3 Bund jungen Petersil am Markt bekommen und ihn wie folgt im Thermomix verarbeitet:

3 Bund Petersilie – gezupft

Anm.: (die Stängel kann man übrigens gut verwerten in einem Petersilsalz, einfach trocknen und wenn sich eine Hand voll – oder mehr – angesammelt haben, einfach sehr fein mahlen und unter das gewünschte Salz mischen. Die Stängel müssen aber trocken sein…

ca. 100 g Parmesan in Stücken gestochen

3 EL Nüsse – am Besten natürlich Pinienkerne, ich habe Cashews genommen und ein paar Walnüsse von zu Hause daruntergemischt

ca 1 Kaffeetasse Olivenöl

Salz nach Geschmack

Wer mag Knoblauch nach Geschmack

Themomix einschalten und je nach Feinheitswunsch mixen – mein Fein ist ca. 1 1/2 Minuten

Pimentos del Patron

Wir haben diese “Speise” – ich denke es wird hier zur Kategorie Tapas gezählt – in A Coruna kennengelernt. Sie werden dazu serviert, z. B. in unserem Fall zum Pulpo und oder zum Entrecôte

Rezept :

Pimentos (die Menge bleibt euch überlassen, wir verarbeiten als Beilage ca. 300 – 400 g)

Olivenöl

Maldon

Das Blech mit Olivenöl beträufeln, die Pimentos darauflegen und darin wälzen dass sie rundum einen Olivenölfilm haben. Maldon (Salzflocken) darüberstreuen und bei 220°C Umluft im Ofen garen. Für uns sind ca. 20 Minuten gut, man muss aufpassen dass sie nicht zu schwarz werden, dann schmecken sie bitter. Perfekt sind sie, wenn sie noch ein bisschen “bissig” sind.

Ich liebe sie, denn sie sind nicht scharf und passen zu jedem Grillgericht, oder zu Gebratenem, Fisch oder Fleisch oder einfach nur zum Apero.

Übriggeblieben sind sie noch nie.

Scampi Cous-Cous Avocados

Rezept:

Cous-Cous

1 Kaffeetasse Cous-Cous

1/2 Kaffeetasse heiße selbst gemachte Gemüsesuppe

1 große Jungzwiebel

1 Schnitz eingelegte Salzzitronen – das Fruchtfleisch entfernen und die Schale innen und außen – fein gehackt

2 Spritzer Essig (einen milden neutralen)

3 – 5 EL Olivenöl

zum Würzen: Harissa, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel

Den Cous-Cous in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer, Harissa und Kreuzkümmel würzen. Die Suppe aufkochen und darübergießen. Damit der Cous-Cous quellen kannm für ca 10 Min mit einem Wachs-Wrap abdecken. Mit einer Gabel auflockern und die fein geschnittenen Zwiebeln und Zitronen daruntermischen. Ein paar Spritzer Essig dazu mischen und anschließend mit Öl fertigstellen.

Scampi

Scampi je nach Bedarf und Geschmack

Olivenöl

Salz Pfeffer

Knoblauchzehen, ich nehme 1 für ca. 10 Scampi – in feine Scheiben geschnitten

Die Scampis in Olivenöl beidseitig scharf anbraten, auf der anderen Seite den Knoblauch dazu und kurz mit anbraten.

Avocado

halbieren, schälen und in Scheiben schneiden

Den Couscous noch einmal kurz auflockern (sollte lauwarm sein) und auf dem Teller anrichten, darauf die Scampis legen und die Avocadoscheiben dazu.

Dieses Gericht ist ganz rasch fertiggestellt und im Sommer sehr zu empfehlen

Caprese klassisch

Rezept:

Tomaten

Mozarella

Balsamicoglace

Olivenöl

Basilikumblätter frisch

Maldon

Mozarella und Tomaten scheibenweise schlichten, dazwischen den Basilikumblätter klemmen, Olivenöl darüberträufeln, Balsamicoglace darüberträufeln und Maldonsalzflocken vorsichtig darüberstreuen.

Maronikuchen

Rezept: (ohne Mehl )

100 g Butter, weich

150 g Puderzucker

3 Eier

200 – 300 g Maronipüree

130 g Haselnüsse, gemahlen

70 g Baumnüsse, gehackt

1/2 Packung Backpulver

1 Packung Vanillezucker

Butter, Puderzucker und Eier schaumig rühren

Maronipürree, Nüsse, Vanillezucker und Backpulver dazugeben

In eine runde Springform füllen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen rund 45 Minuten backen. Aus der Form nehmen, abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Mit Schlagrahm servieren.