DIE SIZILIENRUNDE… wir sind dann einmal weg…

ERSTER ETAPPE

Nachdem in ganz Sizilien gelber Zone ist, haben wir entschieden loszufahren. Wir waren noch nicht ganz sicher, ob Richtung Kalabrien oder Malta oder einfach nur “rundumadum” Sizilien. Aber wir beschlossen, am 26. Februar die Leinen von Porto Turistico di Capo d’Orlando loszulassen.

Abfahrt Capo d’Orlando 26 02 21

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Erster Stop war in einer Bucht nach Milazzo. Der Wind war leider zu wenig um zu segeln, also war die Lisa wieder an der Reihe. Gut geparkt verbrachten wir vor Anker in dieser Bucht unsere erste Nacht wieder in der Wildnis. Der Schwell war uns ein bisschen, auch noch am Morgen, zuwider, dass es rasch wieder hieß “Anker auf” und weiter geht’s.

Aqualadroni – vor der Einfahrt Strasse Messina 27 02 21

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Wir mussten durch die Strasse von Messina, und das ist tricky. Man tut gut daran, die Strömung dafür zu beachten, denn ansonsten kann es zum Einen mühsam werden, wenn man hier gegen (in unserem Fall waren es 5 Knoten) ankämpfen muss, und zum Anderen, wenn dann auch noch der Wind von vorne pfeift.

Wir hatten die Strömung mit uns und der Wind war gut – erst, dann allerdings entstand ein “Sog” und es wurde immer schneller und schließlich segelten wir mit 13 Knoten durch die Straße segeln. Es hieß aufpassen, konzentrieren und Obacht geben. Am Nachmittag landeten wir schließlich in der Ankerbucht vor Giardini Naxos. Das Gefühl durch diese Passage zu segeln ist wirklich speziell. Die plötzlichen “Verstrudelungen” sehen zum Einen aus, als wäre das Wasser plötzlich nur noch knöcheltief, und zum Anderen wussten wir ja nicht, was mit uns bzw. mit der TRELAX hier passiert. Zumal die Strömung schon Kraft hatte. Dagegen lenken, und die Segelstellung im Auge behalten und einfach sehr konzentriert fahren, das machte Egon – 👍👏 – perfekt, aber konzentriert war ich auch, schwer beschäftigt mit schauen, spüren, hören, aufpassen, puh – ganz schön anstrengend. Aber spannend, allemal, muss man erlebt haben,…..

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Ein relativ ruhiger und wunderschöner Ausblick rundherum ließ uns einen gemütlichen Abend verbringen. Wir ankerten vor Taormina bzw. Giardini Naxos, die erste griechische Kolonie Siziliens – 735 v. Chr. von Bewohnern der Stadt Chalkis gegründet.

Guten Morgen Ätna – wow, er pfaucht wie man hier gut sehen kann. Kurz waren wir versucht, ganz schnell den Anker einzuholen und abzuhauen, als wir fast unter dieser Aschenwolke standen. Der Wind war uns aber gut gesonnen und hat es verblasen.

Wir fuhren mit unserem Dinghy nach Giardini Naxos um eine Spaziergang bei schönstem Wetter durch die Stadt zu machen. Nachdem wir ja Taormina auf dem Berg bereits besichtigt haben, schauten wir uns diese per pedes an. Wir schlenderten durch die Gassen und genossen die Sonnenstrahlen die uns den Frühling bereits spüren ließen. Herrlich …

Giardini Naxos

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Next Stop – Siracusa. (zweite Etappe)

BESUCH!!! – Yääih 19/02/21 + 20/02/21

ein lieber Bekannter und ehemaliger Arbeitskollege kam zu Besuch. Wir holten ihn am Freitag vom Flughafen Catania mit dem Auto ab. Zurück nach Capo d’Orlando beschlossen wir über “die Dörfer” zu fahren. Vorbei am Ätna genossen wir den Ausblick, denn der Vulcan ist wieder einmal mehr aktiv.

MÄK 20 02 21

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Fasziniert von diesem speienden Berg war natürlich auch unser Besuch, “Mäk”. Egon hielt mit dem Auto und wir konnten diese schönen Fotos einfangen.

Ein paar Tage zuvor, als er ausgebrochen war, bekam ich diese Aufnahmen von einer Segelkollegin zugesandt. Einfach WOW. Danke Francoise für das Video 😉

Mit einem feinen Osso Buco “Milanese” empfingen wir Mäk auf der Trelax.

Und wieder einmal mehr konnten wir mit schönem Wetter den Hafen verlassen und in die Bucht von Vulcano segeln. Herrlichstes Wetter begleitete uns und Egon holte die Handorgel. Überrascht war ich natürlich und nichtsahnend, daß Mäk mindestens ebenso gut wir Egon dieses Instrument beherrschte. Ich liebe es.

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Handorgel mit Egon und Mäk

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Abends in er Bucht kochte ich bei gastfreundlichem Sonnenuntergang ein Schweinsfilet “Wellington” mit Polenta und Gemüse.

Am Morgen konnten wir noch ein mega gemütliches Frühstück einnehmen, ehe wir wieder zurück in unseren Heimathafen steuerten. Der Wind hat uns nicht wirklich verfolgt. Dennoch hatten wir eine schöne Rückfahrt.

Ich denke, wir konnten ihm eine schönen Miniaufenthalt auf der TRELAX bieten. Jedenfalls meinte Mäk, er hätte so gut geschlafen wie schon lange nicht. 😉

Orange Zone Yeeeeeih !!! – auf zu den Äolischen Inseln

Nach ca. 2 Monaten “Aussegelverbotes” waren wir sehr happy über die Nachricht der orangenen Zone. Wettercheck war perfekt und sofort beschlossen wir gleich diese drei wunderschön vorausgesagten Tage zu nützen. Schiff klar machen und los geht’s. Noch keine drei Meilen haben wir hinter uns gebracht, war schon die Delphin-Escorte angerückt. Sooo sehr schön und gleich hatten wir wieder das Gefühl der Freiheit…….

Als wir Panarea erreicht hatten, beschlossen wir hier in dieser Bucht zu “parken” und gingen vor Anker. Oh wie sehr schön es immer wieder ist, Erlebnisse dieser sind jedes Mal etwas Besonderes.

Panarea

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Freitag morgen packten wir schnell unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg nach Stromboli. In der Nacht war der Schwell ziemlich stark, somit war einem gemütlichen Frühstück nicht zu entgegnen. Also starteten wir den Motor, Anker auf und ab geht’s. Und wie man an den Bildern erkennen kann, hat sich der frühe Aufbruch auch gelohnt……..😍

Stromboli

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Abends war dann nach diesem Trip unsere “Stammankerbucht” vor Vulcano wieder unsere Übernachtungsoption. Zwar gesellte sich noch ein Segler neben uns, doch genossen wir unsere Ruhe und wieder den wunderbaren Ausblick auf den bereits von uns erklommenen Vulkan.

Vulcano “Stammankerbucht”

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Samstag, leider sollten wir wieder zurück in den Hafen. Die Wetterprognosen waren alles andere als angenehm. Dennoch genossen wir auch die “Heimreise” nach Capo d’Orlando. Bora raus und los gehts.

wieder zurück in den Hafen

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Das erste Weihnachten auf der TRELAX

Also die klassische Weihnachtsdeko war nicht, Weihnachtskekse sollten nicht , und Party schon gar nicht.

Na ja, der Weihnachtsbaum war dann doch, nur halt kleiner

die Weihnachtsdeko war dann doch, nur halt wenig

die Weihnachtskekse waren dann auch noch, aber halt wenig(er) als sonst und

die Party war dann ja auch noch, aber halt klein, mit Abstand und im Freien.

WEIHNACHTEN 2020

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Thank you Porto Turistico di Capo d’Orlando , we really feel being in good hands.

Wir fühlen uns sehr wohl hier in unserem Winterhafen, gut aufgehoben und sicher. Die Ladies an der Reception sowie alle Marineros sind ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und kompetent.

Durch die permanente Präsenz der Mitarbeiter fühlt sich der Aufenthalt hier sehr angenehm und sicher an.

Wir werden diesen Hafen zukünftig sicher weiterempfehlen!

Am heiligen Abend konnten wir aber dann unsere Ruhe und “Boots-Hafen-Gemütlichkeit” genießen. Wir ließen es uns gut gehen, nützten das wunderbare warme Wetter, denn an den nächsten beiden Tagen war der Faulenz-Lesen-Entspannungs-Modus angesagt. Es schüttete fortwährend. Buchstäblich TRELAXING-Christmas.

12/20 unser erstes Weihnachten auf der TRELAX

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… und es war dann doch noch da, das Weihnachtsgefühl, und schön auch noch. Sehr dankbar und zufrieden sind wir nun und freuen uns auf eine weitere schöne Zeit hier auf unserem schönen TRELAXten zu Hause.😍

Capo d’Orlando Winter-Weihnachtsimpressionen

Glühwein – Heimat – Weihnachten

Es ist anders heuer. Nicht nur wegen Corona, das uns nicht so sehr betrifft, denn wir leben ohnehin sehr “abgeschieden”, genießen die Ruhe am Boot, die Ruhe im Hafen und gehen eigentlich nur an Land, wenn wir Lebensmittel einkaufen müssen.

Den Rest lassen wir uns schicken und somit gehen wir wieder allem “Übel” aus dem Weg. “Die Viren müssen schon schwimmen können” …. sagt Egon immer.

… und zum Anderen, und das ist das Eigentliche, ist, dass Weihnachten so ganz anders ist als sonst. Der Weihnachtseinkaufszwangsmusikberieselungswahn und die teilweise überladenen Auslagen, fehlen uns nicht. Hier in der Ortschaft ist alles sehr einfach und beim Einkaufen gibt es keine Musik. Die Temperaturen sind mild, wir haben tagsüber um die 15 – 20 Grad, wenn die Sonne scheint bis zu 28 Grad, nachts sind um die 10 Grad normal. Kein Frost, kein Schnee keine Rutschgefahr 😉 Am Morgen genieße ich es, zu jalken (meine Kombi aus walken und joggen) entlang der Küste, nach fast 4km drehe ich wieder um, doch die Strecke könnte man ewig laufen.

Tagsüber machen wir den einen oder anderen Ausflug, oder nicht, und genießen die Ruhe an Bord, oder arbeiten oder schreiben oder lesen oder kochen oder oder oder. Langeweile gibt es nicht.

Die kleine herzige Dekoration im Hafen verrät uns die ganz besondere Zeit im Jahr. Normalerweise stellt sich dieses Weihnachtsgefühl bei mir so gegen Mitte Dezember ein, doch heuer geht das anders.

Am Wochenende werde ich ein ein paar Kekserl backen, vielleicht wird’s dann.

12 / 2020 Winterimpressionen Capo d’Orlando

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Lipari erkunden…

Wir nützen die schönen Tage, um uns die Inseln anzusehen. Heute wars ein Tagesausflug nach Lipari. Erst die Stadt an sich und dann gönnten wir uns ein Taxi zum Observatorium, von wo aus wir dann noch ein Stück Felsen erklommen. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, und die Idee dafür hatte Anne, obwohl doch alle ein bisschen die Nase gerümpft haben – am Ende des Tages waren alle begeistert – wie man auch an den Bildern erkennen kann.

Wir sind gemeinsam mit Anandas in die Bucht vor Lipari – Canneto gesegelt und starteten von da aus unseren Ausflug. von hier oben konnten wir unsere “Floatinghomes” im Auge behalten.

Lipari – Canneto

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hier noch ein paar schöne Bilder vom Observatorium aus, …..

Lipari Observatorium

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…es sollte ein Tagesausflug werden…

Wir wollen einen Tag in Richtung Vulcano (8.Nov.20) segeln und eigentlich am nächsten Tag wieder zurück fahren. Der Wassermacher sollte wieder einmal aktiviert und eingeschaltet werden. Erstens kommt es anders,…..

Das Wetter war so herrlich, dass wir beschlossen haben, nichts zu beschließen und zu planen und abzuwarten wie sich das Wetter entwickelt. Diese Bucht ist wirklich herrlich um zu chillen und außerdem sah man auf den Vulcan hinauf, an dem die Schwefeldämpfeschwaden sogar vom Boot aus sichtbar waren.

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In der Ankerbucht von Vulcano, lernten wir das Ehepaar einer Garcia (ein Einrumpf-Segelboot mit Alurumpf), der “Ananda”, kennen – Anne und Volker und luden sie auf die TRELAX ein. Wir haben die beiden bzw. die Ananda bereits in Sardinien zum ersten Mal in Carloforte gesehen und dann immer wieder auf unserer Tour beobachten können. Im Laufe des Gespräches hat sich ergeben, dass wir am nächsten Tag nach Lipari fahren möchten, um dort ein bisschen zu wandern.

Noch ein längerer Schlag, dann ist es wieder wärmer…..

Von Agropoli zu den Äolischen Inseln (15. – 16. Oktober 2020) war der Plan. Eine Tag- und Nachtfahrt war der Plan. Ein super Wind war vorausgesagt. Alles lief wie am Schnürchen.

Der Wind war perfekt, die Segel mussten anfangs eingestellt werden, und danach lief es dahin,… Der Zeitplan war ca. 18-20 Stunden, so dass wir um die Mittagszeit ankommen sollten. Es lief wie am Schnürl und der Wind kam immer aus der selben Richtung, die Segel waren gesetzt und benötigten keine Korrektur. Egon machte die Nacht durch und hielt bis zur Ankunft um 5.00 die Stellung. Hammer. Allerdings hat Egon eine Schleichfahrt bis um 0700 machen müssen, da es stockdunkel und unmöglich zu Ankern war.

Leider war ich einmalmehr ein schlechter Matrose und Wachablöser, denn mein Kreislauf hat die Wellen nicht soo ganz gepackt, musste mich hinlegen….. aber irgendwann schaffe ich das, ich weiß es……bald…….

Um 0715 haben wir den Anker in einer Bucht von Filicudi, eine kleine der Äolischen Inseln gesetzt. Da hat sich Egon redlich einen lange Runde Schlaf verdient – ich bewundere ihn immer nach solchen Aktionen – Danke! für’s sicher fahren.😘

Bei warmem Sonnenschein und einer Wassertemperatur von 22 Grad haben wir es wirklich geschafft, dem Sommer noch ein wenig hinterherzufahren. So sehr fein.

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Gastspiel auf Mallorca – mit Freunden und Family auf der Insel.

Schön war es mit unseren Gästen, die uns besucht haben auf der TRELAX und sie haben sich t-relaxed. Sie hatten sehr viel Spaß, gutes Essen, viel erlebt und vor allem sich erholt.

Wir haben uns heuer entschieden, unsere Gäste in Mallorca zu empfangen. Die Corona-Situation war so ungewiss und wir wussten nicht, ob und wie weit wir kämen. Also war Malle für uns eine gute und sichere Anlaufstation. Der Flughafen war sowohl für unsere Gäste also auch für uns leicht zu erreichen. Lediglich zum Ende der Saison war dann das Thema “Reisewarnung-Mallorca” ein virulentes, aber es hat dennoch gerade noch geklappt. Somit war es, denke ich eine perfekte Lösung für alle.

Es wäre wohl eine riesen lange Fotostory, für das was wir mit unseren lieben Gästen erlebt, gesehen, gekocht, und gelacht haben. So habe ich eine kleinen Film aus all den Bildern unserer Besuche zusammengestellt. Seht es euch an, ich denke man kann gut daran erkennen, welchen Spaß wir alle hatten…….

Dankeschön für euren lieben “Besüche” 😉

Peter, Burgi, Gabriel, Andrea, Kirsten, Karin, Dan, Ben, Jacky, Sabine, Vanessa, Andreas, Stephanie, Florian, Katharina, Stefan. Auch ein herzliches Dankeschön an unsere “Kollegengäste” – die MCGyver unter den Seglern – Lorenzo mit Tanja. 😉🙌

HAFENWECHSEL NACH MINIMES

Nachdem am 10.Februar 2020 (fast) alle Arbeiten an der TRELAX abgeschlossen waren, hieß es für uns: Betriebsgelände der Werft verlassen und in den grossen Segelhafen “Minimes-La Rochelle” wechseln. Zwar befanden wir uns dann nicht so nah am Zentrum wie zuvor, aber es war sehr viel schöner als im diesem Industriehafen.

Anbei ein paar schöne Bilder von dort.

Das Warten nehmen wir als wunderbare Gelegenheit, uns an unser “schwimmendes Leben” zu gewöhnen und beginnen es zu genießen……

Zwischendurch bekamen wir am 12. Februar auch noch eine Einschulung von einem Profi-Skipper der Werft bei einem Sea-Trial. Neben dem Segelcheck mit allen Segeln, Tauen und Winschen, wurden auch alle an Board befindlichen Geräte – wie der Wassermacher, Stromgenerator, Radar, usw…. gestresst und getestet. Ich war wieder einmal mehr sehr fasziniert begeistert.