Welcome Family :)

Egons Schwester Ruth und ihr Mann Franco besuchten uns diese Woche. (24.07.-01.08.21)

Wir haben viel gelacht, erlebt, gegessen, gesehen und sind viel gesegelt, geschwommen, geschnorchelt und hatten sehr viel Spaß.

Diese ca. 170 nautischen Meilen waren super abwechslungsreich. Die Windverhältnisse für diese Woche waren perfekt um mit zwei schönen Segeltagen auf die zweite Südspitze des Peloponnes zu gelangen. Mit zwei Übernachtungen in zwei schönen Buchten gelangen wir zügig zu unserem ersten Ziel Monemvasia und ankerten in der Bucht vor dem imposanten und sehr markanten Felsen. Da der Wind mit über 20 Knoten wehte, beschloss Egon nicht in das Dorf mit zu gehen sondern Ankerwache zu halten.

Monemvasia 07/21

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Kilada mit den Franchti-Höhlen war unser nächstes Ziel

Kilada

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Danach steuerten wir mit 2 Badeunterbrechungen Nafplion an.

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Und wie es halt immer so ist, vergeht die Zeit immer zu schnell und der Urlaub ist immer zu kurz. Danke für euren ganz ganz lieben Besuch.

Heckanker Ultramarin

Auf dem Weg nach Argostoli suchten wir uns eine Bucht aus, die zwar schön war aber leider ein bisschen schwellig. Nachdem wir ja einen zweiten Ultramarin Anker an Bord haben, wollten wir das System mit einem zusätzlichen Heckanker ausprobieren. Und wieder kamen wir zu der Erkenntnis dass unsere Ankerwahl eine gute war.

Kefalonia – Heckanker

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PROVATI

Natürlich wollen wir unseren Gästen immer versuchen besondere Plätze zu zeigen. Meistens waren wir auch noch nie dort also nehmen wir oft Empfehlungen entgegen oder lesen uns darüber ein oder fahren auch gerne einmal auf gut Glück. Unser Ziel liegt in einem Atoll ca. 20 Meilen südlich von Paleiros entfernt – die Insel Provati. von Manuela und Michael sowie Tanja und Lorenzo haben wir uns „im Vorbeifahren“ verabschiedet und sind mit gesetzten Segeln losgefahren. Ein wunderbarer Schlag in den Süden und dann zwischen die kleinen Inseln durchgefahren. Wow, wunderbar, ein besonderer Ausblick, so sehr anmutig und klar, plötzlich keine Welle und kein Wind, umringt von lauter kleinen Inseln, das Gefühl von einem grossen See war es, das mich fasziniert hat. Stille und Schönheit.

In unserer Bucht angekommen mussten Landleinen gelegt werden um sicher zu sein, denn es war schmal, das heisst wir konnten nicht schwojen. Also war Marc unser Landleinenschwimmer, und er hat es perfekt gemacht. Dafür gabs dann feines ein Sundowner-Dinner.

By the way, unser Max war das Geschenk von Marc, damals auf unserer Leinenlosparty, danke nochmals auf diesem Weg 😉✌️.

Provati

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Melissani – See / Höhle

Im Hafen von A. Effimia haben wir das Boot wieder einmal gewaschen und auf Vordermann gebracht, vor allem aber entsalzt, die Wäsche gewaschen und die Lebensmittelvorräte wieder mit Köstlichkeiten aufgefüllt.
Eigentlich wollte Egon in eine ruhige Bucht und chillen. Doch da hab ich aber noch was entdeckt – nämlich bin ich beim Durchlesen „was ist in der Nähe von…“ Es ist ein kurzes Intermezzo wenn man diese Hölen besichtigen möchte, aber sooo schön und wunderschönes Naturerlebnis… Ist mind 20.000 Jahre alt und wurde mit dem Einsturz der Decke entdeckt. Das leicht salzhaltige Gebirgsquellwasser fliesst in zwei Wochen von Argostoli quer durch die Insel Kefalonia und kommt hier im See bei Sami wieder an.

Der See in der Grotte war in der Antike eine Kultstätte des Hirtengottes Pan, wie zahlreiche Funde auf dem Grund belegen.

Melissani Höhle – 22.6.21

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Melissani See - Höhle
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Wir „parkten“ das Dinghy am Steg unterhalb der Hauptstrasse und gingen ca 15 min zu Fuss bis zum Eingang dieser Höhle. Mit 6€ Eintritt bekamen wir wunderschöne Bilder zu sehen. Unter anderem sei erwähnt, dass die Wassertemperatur des Sees 15°C hat und deshalb darin die Lufttemperatur auch um ca 10°C weniger als vor der Höhle war, herrlich….

Jedenfalls waren wir beide glücklich, Melissani besucht zu haben. Ein Detail am Rande: Bei einem Sprung ins Wasser haben wir festgestellt, dass das Wasser aus dem See direkt hier an unserem Ankerplatz ins Meer floss, 🥶 brrrr

Gekommen um zu geniessen…

Birgit und Peter haben ihren Besuch für diese Woche angekündigt, und wir haben uns darüber sehr gefreut. Buchtencruisen und segeln, schwimmen, essen gehen, kochen, sightseeing oder einfach nur geniessen war angesagt.
Und wie wir es alle genossen haben….

Egon war alleine vor Anker in der Bucht von Pevezza und holte die beiden am Vormittag an Bord. Nachdem ich erst abends anreiste, erledigten die drei den Einkauf für die nächsten paar Tage. Ich bin um ca 2000 h zum Abendessen in Prevezza dazugestossen.

Die erste Nacht verbrachten wir in der Bucht von Prevezza und waren am nächsten morgen umringt von 2 Riesenschildis, soooooo herzige Tiere. Untergetaucht – und plötzlich hört man sie wieder nach Luft schnaufen – und schwupp – sind sie wieder weg. Ich kann mich nicht sattsehen 💕…

13. + 14.07.21 Am späten Vormittag gehts auf zum Buchtencruisen – erstes Ziel ist die Insel Meganisi in die „hangover bay“ (der Name der Bucht hat definitiv nichts mit unserem Zustand zu tun – denn mit einem echten hangover könnte man in dieser engen Bucht nicht unbeschadet ankern – zumindestens nicht mit der Trelax 😂😂😂). Hinaus durch den Kanal von Prevezza mussten wir durch den Kanalvon Lefkada, der mit einer Brücke, die stündlich zur Durchfahrt öffnet, verbunden ist. Wir wollten um 1200 da sein – geschafft. Durch den Kanal mit Motor und ans Ziel gesegelt.

Birgit und Peter Meganissi – Hangover Bay

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Am nächsten morgen wollten wir in dem Dorf „ums Eck“ ein bisschen Obst und Gemüse shoppen, und nachdem der Wind zu stark war um die TRELAX alleine zu lassen, blieb Egon an Bord und ich cruiste mit den beiden los. Natürlich ließen wir uns ein Chillergetränk in diesem herzigen Dörflein nicht entgehen…

Birgit und Peter – Meganissi / Hangover Bay

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Peter und Birgit Meganissi - Hangover Bay
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15.07.21 Auf Empfehlung von Segelfreunden setzten wir die Segel nach Paleiros. Das Restaurant Dionysos sollten wir besuchen. Silvia und Meiki mit Alexandros und Stefanos, eine mega herzliche Familie, die sich superlieb um das Wohl der Gäste engagieren, hervorragende Speisen servieren, ihr Gemüse und Obst selbst anbauen und auch noch ihr eigenes Olivenöl selbst pressen. Ja, stimmt, es war wirklich einen Besuch wert. https://www.palairos-vacations.gr/?lang=de

Birgit und Peter – Paleiros Restaurant Dionysos

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Paleiros - Restaurant Dionysos
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16. + 17.07.21 Nach diesem üppigen und hervorragenden Mahl im Restaurant Dionysos wollen wir weiter die ionischen Inseln erkunden und suchten uns in unserem Navily eine Bucht in Kalamos römisch katholisch geankert, Landleinen ausgebracht und – safe. Heiteres Weitergenießen ist angesagt. Ein schöner Segelschlag hierher hat uns wieder hungrig gemacht.

Birgit und Peter Kalamos

Kalamos
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17. + 18.07.21 Ein Problem mit der Stromversorgung hat uns des nächtens noch nach Nidri auf der Insel Lefkas getrieben. Nachtfahrt mit Nachtankerung – wieder was Neues für unsere beiden Gäste. GOTT SEI DANK war das Problem nichtig, denn ein Schalter war einfach nicht eingeschaltet – danke lieber Johannes Ströhlein, unser immer erreichbarer Energieprofi. Schön, so beschlossen wir am nächsten morgen einfach in Nidri zu frühstücken und die besten Garnelen zu bunkern. Im Anschluss entschieden wir wieder loszufahren, denn das Wasser in dieser Bucht ist so überhaupt nicht einladend hinein zuhüpfen. Auf nach Ithaka

Lefkada – Nidry

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Lefkada - Nidry
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18. + 19.06.21Three Beaches-bay hiess unser Ziel und so sah es auch aus. Drei einsame Strände für uns alleine. Natürlich gab es feine Garnelen mit Safranrisotto. Die Birgit hat mir geholfen zu schälen und zu säubern… und wieder konnten wir diesen Tag dann auch noch mit einem kulinarischen Genuss beenden …

Meganissi – Three Beaches Bay

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Meganissi - Three Beaches Bay
IMG_9779 d0dd3ac3-f300-49da-b7d9-9f0cc15624d3 Meganissi - Three Beaches Bay

Zwei schöne Tage konnten konnten wir auf Ithaki verbringen, ehe es leider wieder heimwärts ging für die beiden. In Kefalonia gibt es einen kleinen Charterairport, darum machten wir uns auf den Weg nach Agiya Effimia um von dort aus einTaxi zum Airport für Birgit und Peter zu organisieren. Tja, schade, 10 Tage am Boot vergehen mindestens genauso schnell wie zu Hause. 🙈😍 kefalonia – agia EFFIMIA 2

Bis wieder einmal ihr zwei Lieben 🥰

Parga, echt schön

Die Anananda – Anne hat uns wieder einmal verführt 😉 – auf das Parga Castle und rundherum.

Die Ankunft im Hafen alleine hat etwas besonderes, diese Inseln mitten in der Bucht und dann noch diese kleine Kapelle (auch so ein Mama-Mia-Filmteil). Hier kommt man mit schauen und staunen kaum nach. Man könnte denken es sei alles gemalt, sandfarbene Buchten und der Duft von Zitronen – und Orangenplantagen liegt in der Luft. Ein Stopover ist es mindestens auf jeden Fall wert. Soooovüscheee 😍

Parga

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Parga
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Cefalù auch im sizilianischen Winter sehenswert

Wir sind mit dem Auto dahin gefahren. Die Fahrt alleine war schon traumhaft. Die Dörfer, die auf den Hügeln gebaut sind und von der Küste aus wunderschön anzusehen sind. Wenn man dann hinauffährt und den Ausblick auf das Meer und die Umgebung hat, scheint die Welt in Ordnung. Wir können hier so viele positive Momente mitnehmen und genießen diese auch.

Unser erster Stopp war Finale. Zum einen weil uns das Bild dieser Ortschaft gefallen hat und zum anderen weil wir etwas trinken wollten.

Danach sind wir weiter auf dieser wunderbaren Küstenstrasse nach Cefalù gefahren. Herrlich, obwohl es relativ stürmisch war, hat uns das nichts ausgemacht, denn wenn man sich diese Bilder ansieht, fühlten wir uns dennoch glücklich.

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Nach einem kleinen Mittagessen und einem superschönen Stadtspaziergang fuhren wir wieder die Küstenstraße in Richtung Capo d’Orlando, heimwärts auf’s Boot. Allerdings hat uns Polina (850 m Seehöhe) vom Meer aus so gut gefallen, dass wir spontan abgebogen und dort noch “schnell” hinaufgefahren sind. Und ganz ehrlich, es hat sich gelohnt und war wunderbar 🥰🥰

Taormina über Tindari

Die Anandas liegen jetzt neben uns im Hafen von Capo d’Orlando. Gerne unternehmen wir gemeinsame Ausflüge miteinander. Auch diesen nach Taormina über Tindari. Zwei zwunderschöne kleine Orte. Wir haben uns entschlossen, die Landstrasse zu fahren und besuchten Tindari, da es auf dem Weg lag. Auf eine kleine Anhöhe mussten wir fahren und dann das Auto parken. Den Rest vom Berg marschierten wir hinauf zu der Kirche und dem Vorplatz, von dem aus wir eine wunderbare Aussicht genießen konnten.

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Ein bißchen windig war es noch, doch klärte es langsam auf und wir setzten unseren Ausflug fort in Richtung Taormina. Auf den Bergstrassen kamen uns verschiedene Tiere entgegen, es war echt amüsant. Ziegen, Kühe, kleine Schweinchen, Schafe, alle tummelten sich auf der Straße, wir auch. Jeder nahm auf jeden Rücksicht. Aufgrund des Straßenzustandes war es ohnehin nicht möglich allzu schnell zu fahren. So hatten alle was davon, wir eine schöne Aussicht und die Tiere waren save.😊

Bei der Talstation Tormina hielten wir an, um diese wunderbare Kulisse zu geniessen. Im Hintergrund kann man den angezuckerten Ätna sehen, die Aussicht aufs Meer geniessen – einfach genial.

Leider hinterlässt die Pandemie hier natürlich auch ihre Spuren. Taormina war leer. Keine Turisten schoben sich hier durch die Strassen, wir waren die einzigen und konnten es geniessen……

Lipari erkunden…

Wir nützen die schönen Tage, um uns die Inseln anzusehen. Heute wars ein Tagesausflug nach Lipari. Erst die Stadt an sich und dann gönnten wir uns ein Taxi zum Observatorium, von wo aus wir dann noch ein Stück Felsen erklommen. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, und die Idee dafür hatte Anne, obwohl doch alle ein bisschen die Nase gerümpft haben – am Ende des Tages waren alle begeistert – wie man auch an den Bildern erkennen kann.

Wir sind gemeinsam mit Anandas in die Bucht vor Lipari – Canneto gesegelt und starteten von da aus unseren Ausflug. von hier oben konnten wir unsere “Floatinghomes” im Auge behalten.

Lipari – Canneto

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hier noch ein paar schöne Bilder vom Observatorium aus, …..

Lipari Observatorium

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by the way – was für uns auch noch wichtig war…

Wenn man sich entscheidet eine längere Zeit (vielleicht auch für immer) auf dem Wasser zu leben sind plötzlich andere Gedanken im Kopf. 

Da geht es nicht mehr um Restaurantreservierungen, Urlaubsbuchungen, Kauf eines neuen Autos/Fahrrades oder um ein Abo im Fitnesszentrum. 

Ein Boot bedeutet Einschränkung und Freiheit. Die Freiheit dorthin zu segeln wo das Wetter warm, die Strände einladend und das Wasser blau ist. 

Einschränkung bedeutet zum einen der Verzicht auf viele Dinge, die einem bis dahin selbstverständlich waren. Abendessen mit Freunden, der nächste Supermarkt um die Ecke, einen Arzt und eine Apotheke im Dorf und alle Annehmlichkeiten die das Leben inmitten der Menschenmengen bietet.

Bereits die Entscheidung welcher Bootstyp es werden soll, ist nicht einfach. Generell muss überlegt werden, ob es ein Motorboot oder ein Segler werden soll. Nachdem die Entscheidung zum Segler gefallen ist, geht es darum zu überlegen ob Monohull, Catamaran oder Trimaran. Jeder dieser Bautypen hat seine Vor,- und Nachteile. Ein Monohull ist bei vergleichbarer Länge deutlich kostengünstiger, bietet aber auch weniger Platz und Komfort. Die beiden anderen Bootstypen bieten deutlich mehr Wohnfläche und vor allem eine tolle Rundumsicht. Während der Catamaran mit zwei Motoren und einfacherer Manövrierfähigkeit punktet, gibt es beim Trimaran einen tollen Technikraum, viel Platz um den Motor und sehr gute Zugänglichkeit zur Ruderanlage. 

Nach langem Abwägen haben wir uns für einen Trimaran entschieden. 

Der nächste Schritt war dann die Bootsbestellung. Ein Boot zu kaufen, ist nicht ganz so simpel wie bei einem Auto. Welcher Werft oder welchem Händler schenkt man sein Vertrauen.

Nach vielen Gesprächen habe ich mich für Trend & Travelyachting im Tirolerland entschieden. Die Jungs haben sich sehr bemüht und einen seriösen Eindruck hinterlassen. 

Beim Ausfüllen des Kaufvertrages wird der Bootstyp angekreuzt. Und dann geht es erst richtig los. Hinter jeder weiteren Option steht dann eine Zahl und dahinter ein leeres Kästchen. So ein einziges kleines Kreuzchen in so einem leeren Kästchen kann dann Kosten von mehreren Zehntausend Euros bedeuten. Und es sind viele Kästchen.

Das fängt bei den Basics wie Kabinenausbau und Navigationsgeräte an, geht über Optionen wie Generator, Lithiumbatterien, Wassermacher, Carbonmast, Heizung und Ankergeschirr weiter und endet bei jeder zusätzlichen Steckdose, Lichtschalter und Radio. 

Wenn dann die Entscheidung mit den Kästchen gefallen ist, geht es aber munter weiter.

Hafenkapitäne haben andere Wünsche wie Blauwassersegler. Bei den Hafenkapitänen ist der Komfort vorrangig und ein tolles Design am Rumpf des Bootes ist ein Muss. 

Blauwassersegler legen eher Wert auf schwereres Ankergeschirr, längere Kette, Werkezeuge, Maschinen und ein grosses Ersatzteillager. Dazu kommen dann Schnorchel,- und Tauchausrüstung, Kompressor, Nähmaschine und zusätzliche Kühlmöglichkeiten.

Ein kühles Feierabendbier ist schön und gut, aber purer Luxus. Wenn es ums Überleben geht, benötigt der Mensch Essen und Trinken. Wasser ist genügend zur Verfügung, jedoch nicht ohne weiteres trinkbar. Ein Wassermacher löst das Problem und ist fast auf jedem grösseren Boot verbaut. Mit diesem tollen Gerät wird Wasser aus dem Meer entnommen, gefiltert und gereinigt, das Salz entzogen und in den Wassertank des Bootes gepumpt. Leider gehen dabei auch die wertvollen und für den Menschen wichtigen Mineralstoffe verloren.

Das Wasser kann zum Duschen, Wäsche oder Geschirr waschen oder ähnliches verwendet werden. Zur Not kann man es auch trinken. Ergo dessen bleibt nur, das Mineralwasser in den Häfen zu kaufen, Plastikflaschen und Kanister zu schleppen und den Müll wieder zu entsorgen, wenn man gute Trinkwasserqualität haben will.

Mit diesem Zustand war ich nicht einverstanden und habe ein bisschen im Internet gestöbert. Sehr schnell bin ich auf BWT gestossen, habe eine Telefonnummer gefunden und meine Situation geschildert. “Wir haben dafür eine Lösung“, war die Antwort am anderen Ende der Leitung. Unkompliziert wurden mir die benötigten Teile, ein anderer Wasserhahn, zusätzliche Filter und Patronen zugesandt. Der Umbau auf dem Boot war auch nicht kompliziert. Nun saugen wir aus dem Frischwassertank des Bootes Wasser an, dieses wird nochmals gereinigt und dann mit Mineralien angereichert. Mit dem Ergebnis sind wir wirklich happy. Wir brauchen keine Wasserflaschen zu kaufen, nicht zu schleppen und verursachen keinen Müll.

Natürlich waren wir auch mit dem billigen Standard-Gasbackofen nicht einverstanden. Der taugt gerade mal um Brötchen aufzubacken und selbst da bin ich mir nicht sicher. Der Einbau von einem Miele Dampfgarer war also vorprogrammiert.

Genauso verhält es sich mit der Waschmaschine. Das Alibigerät, das vom Hersteller vorgeschlagen wird, reicht gerade einmal um einen Bikini und eine Badehose zu waschen. Auch da musste eine ordentliche 6 Kilogrammmaschine verbaut werden, auch von Miele

Nicht zu vergessen sind die Navigations,- und Sicherheitsutensilien. Da haben wir zu 100% auf die Firma Ober Yachtelektronik gesetzt und wurden perfekt beraten und betreut. Neben Plottern, Navtex und Funkgeräten haben wir selbstverständlich auch automatische Schwimmwesten mit Peilsendern, Rettungsinsel und Signalmittel an Bord.

Da kommt das Eine zum Anderen und am Ende geht es dann noch um das Dinghy. Hafenkapitäne können sich mit einem 3-Meterdinghy und einem Elektromotor behelfen, um vom Ankerplatz ins nächste Restaurant zu kommen. Bei Blauwasserseglern ist das Dingi eine Lebensversicherung und wird für Personentransporte und Einkäufe bei jeder Witterung benötigt. Daher fiel bei uns die Entscheidung auf ein Hypalon Highfield 390 mit eine 60 PS starken Hondamotor. 

Neben all diesen Dingen haben wir ein paar Masken, Schnorchel und Flossen, sowie E-Scooter für unsere Gäste gekauft. Natürlich darf auch eine Drohne, Unterwasserdrohne, Reefsurfer und  Funboard genauso fehlen wie die Unterwaserscooter oder Standup Paddleboards. 

Bereits die Vorbereitung war sehr zeitaufwändig. Immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist uns Christian Grassl von Trend & Travel Yachting.