Bimsstein-Bergwerk

Der Toni alias “Oidafoda” hat uns den Tip gegeben, diese alte Bimssteinfabrik und -werk anzusehen und die Bimssteinschluchten zu erklimmen.

Und danke, Oidafoda, es war wunderbar. Zwar manchmal doch ein wenig sehr gefährlich, denn der Stein, Bimsstein ist sehr weich und bröckelt eigentlich immer. Als wir dann durch die Schlucht wanderten, waren 3 überhängende Steine, bei denen wir uns nicht wirklich sicher waren, ob wir den Überhang mit unserem Gequatsche so zum Vibrieren bringen, dass die sich lösen. Also hielten wir die Luft an und bewegten uns langsam wieder Richtung zurück. Obgleich die Bilder beeindruckend waren, entschieden wir uns direkt wieder zurückzumarschieren und in die nächste Schlucht zu pilgern. Nach der dritten haben wir das dann auch gesehen. Sooo sehr cool.

Übrigens ein paar so Hornhautschleiferle haben wir uns schon auch mitgenommen, so ist unsere Pediküre wieder safe.

Vulcano – Ausflug zum Krater

Nach einem Tag Pause wollen wir den Krater erwandern, den wir schon 2 Tage lang von unten beobachten konnten. Die Anne und der Volker haben uns von ihrem Ausflug erzählt und sie wollten gerne mit uns noch einmal da hinaufgehen.

Wir fuhren mit der Ananda und der TRELAX hinüber nach Lipari und “parkten” dort unter dem Felsen, von dem aus wir 2 Tage zuvor hinuntergesehen haben, fuhren mit dem Dinghy hinüber nach Vulcano und legten an dem kleinen Steg an, von dem aus wir losgingen.

Es war ein sehr imposanter und toller Ausflug. Viele Fotos und Eindrücke konnten wir einfangen und Egon startete am Krater dann auch noch die Drohne.

Hinunter gingen wir den selben Weg bogen aber dann ins Dorf ab, um von der anderen Seite zum Steg zu wandern. Vorbei beim Fischmarkt, bei dem wir unser Abendessen erstanden – eine Makrele – wieder zurück zum Steg, durch den Lavaaschensand und ab ins Dinghy. Ich spürte meine Füße und war froh, mir meine Schuhe ausziehen zu können.

Zurück fuhren wir dann durch den Steinepark zwischen den Inseln, herrlich bei glasklarem Wasser.

Zum Abendessen gab’s natürlich die Makrele, nach der wir dann sehr müde und sehr gleich ins Bett fielen.

Dinghyservice

Irgendetwas hat sich nicht richtig angehört und angefühlt mit dem Dinghymotor. Darum wollte sich Egon heute kümmern. Die Drehzahl stimmt nicht.

Wir nützten die ruhige Bucht, um diesen Check hier durchzuführen und heute einen ruhigen Tag zu verbringen, an dem wir das wunderbare Wetter ausnützen können.

Lipari erkunden…

Wir nützen die schönen Tage, um uns die Inseln anzusehen. Heute wars ein Tagesausflug nach Lipari. Erst die Stadt an sich und dann gönnten wir uns ein Taxi zum Observatorium, von wo aus wir dann noch ein Stück Felsen erklommen. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, und die Idee dafür hatte Anne, obwohl doch alle ein bisschen die Nase gerümpft haben – am Ende des Tages waren alle begeistert – wie man auch an den Bildern erkennen kann.

hier noch ein paar schöne Bilder vom Observatorium aus, …..

…es sollte ein Tagesausflug werden…

Wir wollen einen Tag in Richtung Vulcano (8.Nov.20) segeln und eigentlich am nächsten Tag wieder zurück fahren. Der Wassermacher sollte wieder einmal aktiviert und eingeschaltet werden. Erstens kommt es anders,…..

Das Wetter war so herrlich, dass wir beschlossen haben, nichts zu beschließen und zu planen und abzuwarten wie sich das Wetter entwickelt. Diese Bucht ist wirklich herrlich um zu chillen und außerdem sah man auf den Vulcan hinauf, an dem die Schwefeldämpfeschwaden sogar vom Boot aus sichtbar waren.

In der Ankerbucht von Vulcano, lernten wir das Ehepaar einer Garcia (ein Einrumpf-Segelboot mit Alurumpf), der “Ananda”, kennen – Anne und Volker und luden sie auf die TRELAX ein. Wir haben die beiden bzw. die Ananda bereits in Sardinien zum ersten Mal in Carloforte gesehen und dann immer wieder auf unserer Tour beobachten können. Im Laufe des Gespräches hat sich ergeben, dass wir am nächsten Tag nach Lipari fahren möchten, um dort ein bisschen zu wandern.

Winschen – wie sie serviciert werden sollten müssen

5. November 20

Weil eine unserer elektrischen Winschen sehr strapaziert wird, nämlich die, mit der wir das Dinghy immer ins Wasser lassen und wieder hinaufhieven müssen, meinte Egon, dass die einmal angeschaut und serviciert werden muss. Und siehe da, es war wirklich notwendig, da hat es ein Teil bei den Zahnrädern regelrecht zermalmt.

Egon hat sie komplett auseinandergenommen und alle Teile kontrolliert.

Die Teile, die kaputt gegangen sind und kaputt gehen können, haben wir auch gleich bestellt, und als wir von unserem Ausflug zu den Äolischen Inseln zurückgekommen sind, wurde die eine Winsch direkt wieder in Gang gebracht.

…und Ersatzteillager für Winschen angelegt ✔

Marina Capo d’Orlando unserer temporärer Heimathafen

Nachdem wir uns hier sehr wohl und sicher fühlen, haben wir beschlossen, den Winter über hier zu bleiben und diesen hier zu verbringen. Es sind wenig Leute im Hafen, die Marineros kümmern sich kompetent um die Boote und kontrollieren permanent, die Polizei patroulliert regelmäßig, und schön ist es natürlich auch, sauber und ordentlich.

Der Weg vom Hafen in die Stadt Capo d’Orlando ist sehr hübsch und meine neue Joggingstrecke und immerhin haben wir im November noch stolze 26 Grad. Zwar nicht gerade in der Früh und abends wenn die Sonne untergeht, aber tagsüber ist es richtig fein angenehm und vor allem zum Joggen am Morgen perfekt. Wir genießen es …

Bei schönem Wetter möchten wir Tagesausflüge machen. Die Äolischen Inseln sind ja nicht wirklich weit weg, ca. 20 meilen ist gut zu erreichen.

Capo d’Orlando – Sizilien

Erst wollten sie schon ein bisschen viel für eine Übernachtung im Hafen, jetzt bleiben haben wir einen Hafenplatz für einen sehr akzeptablen Preis bis Ende Februar. Wir haben uns mit des Jungs hier geeinigt und beschlossen, den Winter über hier zu bleiben. Corona ist ja auch wieder unsympatisch aktiv und drum haben wir uns gedacht, es ist hier recht praktisch. Das Risiko weiterzufahren und dann nicht wissen wo wir “Winterparken” können ist uns zu gross.

Passt, es ist warm, der Platz ist gut und zu den Äolischen Inseln ist es für einen Tagesausflug auch nicht zu weit.

Lipari und dann weiter nach Sizilien

am Samstag, den 17. Oktober wollen wir nach Lipari. Auf geht’s. Oxley setzen, Angel auswerfen – Egon sieht sich die Autorennen an und ich halte die Stellung am Steuer.

Plötzlich rüttelt die Angel und ich dachte ein Fisch würde sich verfangen. Es beruhigte sich wieder. Ca 20 min später rüttelte die Angelrute wieder…….yeääääih – unser Abendessen 🤗 OMG war das aufregend, so ein schönes Teil….. ein Mahi-Mahi oder Goldmakrele, voller Stolz machte ich mich an die Arbeit, ausnehmen, filetieren. Das Gute an diesem Fisch ist, dass er keine Schuppen hat und quasi keine Gräten. Die Filets wurden gleich auf Eis gelegt und vorbereitet eingekühlt für unser Abendessen.

Nach diesem Fang war mein Adrenalinspiegel doch noch höher als normal, aber ich beruhigte mich dann doch bald wieder.

Leider haben wir keinen wirklich keinen guten Ankerplatz gefunden. Steilküsten, 12m mindestens Tiefe, windig, unsicher, wir fühlten uns nicht wohl und beschlossen kurzerhand gleich nach Sizilien weiterzufahren. Der Wind war genial und passte uns super gut ins Konzept. Auf die Segel und los geht’s.

Und unglaublich – 2 Stunden 20min später haben wird den Anker vor der Marina in capo d’Orlando geworfen. Hammer, war das ein schöner Schlag.

Der Schwell zum Schlafen war dann relativ ungemütlich, aber ich war so müde, dass mir das nichts ausgemacht hat.

Am nächsten Tag fahren wir einmal in den Hafen und schauen uns einmal um

Noch ein längerer Schlag, dann ist es wieder wärmer…..

Von Agropoli zu den Äolischen Inseln (15. – 16. Oktober 2020) war der Plan, eine TagundNachtfahrt war der Plan, ein super Wind, war vorausgesagt – perfekt. Alles lief wie am Schnürchen.

Der Wind war perfekt, die Segel mussten anfangs eingestellt werden und danach lief es dahin,… Der Zeitplan war ca 18-20 Stunden, so dass wir zwischen 8 und 10 Uhr morgens ankommen. Es lief wie am Schnürl und der Wind kam immer aus der selben Richtung, die Segel waren gesetzt und benötigten keine Korrektur. Der Egon machte durch und hielt bis zur Ankunft die Stellung. Ankunft war bereits um 0500 Uhr!!!! – Hammer. Allerdings hat Egon eine Schleichfahrt bis um 0700 machen müssen, da es stockdunkel war und unmöglich zu Ankern. (leider war ich einmalmehr ein schlechter Matrose und Wachablöser, denn mein Kreislauf hat die Wellen nicht soo ganz gepackt, musste leider liegen….. aber irgendwann schaffe ich das, ich weiß es……bald…….)

um 0715 haben wir den Anker in einer Bucht von Filicudi, eine kleine der Äolischen Inseln gesetzt. Da hat sich Egon redlich einen lange Runde Schlaf verdient – ich bewundere ihn immer nach solchen Aktionen – Danke! fürs sicher fahren.😘

Bei warmem Sonnenschein und einer Wassertemperatur von 22 Grad haben wir es wirklich geschafft, dem Sommer noch ein wenig hinterherzufahren. So sehr fein.